In den letzten beiden Jahren wurden die verschiedensten Alternativen für den notwendigen Neubau des Präsidiums intensiv geprüft

Nach Bewertung der monetären, baufachlichen und einsatztaktischen Faktoren durch das Ministerium der Finanzen zeigt sich, dass das von der WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft (W.E.G.) in Abstimmung mit der Stadtverwaltung vorgeschlagene Grundstück an der Heinigstraße Einmündung Wredestraße, der so genannte Süd-West-Knoten, am besten geeignet ist.

Seit März 2016 unterstützt die W.E.G. im Auftrag der Stadt das Land bei der Suche nach einem Grundstück für ein neues Polizeipräsidium. Insgesamt wurden neben dem Luitpoldhafen zehn Standorte durch die W.E.G. vorgeschlagen und in gemeinsamen Gesprächsrunden mit den Landesministerien, dem LBB und der Polizei bewertet. In der Diskussion waren sowohl private wie auch stadteigene Grundstücksflächen, die nach vereinbarten Kriterien untersucht wurden. Dazu gehörten auch die Flächen am Luitpoldhafen (Hafenstraße und entlang der Lagerhausstraße) sowie das Halberg-Gelände.

Das nun gewählte Grundstück liegt zentral und ist verkehrlich optimal angebunden. Mit rund 4300 m² ist es zwar eher klein,  jedoch lässt Bebauungsplan eine hohe Verdichtung mit bis zu zehn Vollgeschossen zu. Für die Einsatzfahrzeuge wären zwei Tiefgaragengeschosse ausreichend. In unmittelbarer Umgebung gibt es Möglichkeiten zum Parken ohne die vorhandenen Anwohnerparkplätze zu dezimieren.

Nach der guten und konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Land ist Ludwigshafen optimistisch, dass die nun anstehenden Kaufverhandlungen zügig zu einem einvernehmlichen Ergebnis kommen.

Pressemeldung vom 16. März Ministerium der Finanzen