Die Stadt Ludwigshafen und die Industrie- und Handelskammer (IHK) für die Pfalz haben gemeinsam die "Tischrunde der Ludwigshafener Wirtschaft" als Forum für den kontinuierlichen Dialog zwischen Wirtschaft und Politik ins Leben gerufen.

Das erste Treffen zwischen den Ludwigshafener Unternehmen und den lokalen politischen Akteuren fand am Dienstag, 7. Juli 2015 in der IHK Pfalz statt.

Die Tischrunde soll den regelmäßigen Austausch von Informationen und Erfahrungen über alle Wirtschaftsbereiche in der Stadt hinweg und unter Einbindung der politischen Akteure fördern. Vieles lässt sich leichter in der direkten Kommunikation zwischen allen Betroffenen klären, ist sich Jochen Lampert, IHK-Vizepräsident und Geschäftsführer der Rala GmbH & Co. KG, mit den Teilnehmern einig, der in Abstimmung mit der Ludwigshafener Oberbürgermeisterin, Dr. Eva Lohse, den Vorsitz der Tischrunde übernimmt. Der Dialog zwischen Wirtschaft und Stadt ist eine wichtige Komponente zur Verbesserung der lokalen Standortbedingungen, so die Oberbürgermeisterin. Dass die Stadt sowie die W.E.G. mit im Boot seien, zeige, dass diese die Anliegen der Wirtschaft ernst nehmen. Denn im engen Schulterschluss lassen sich Probleme besser angehen und Dinge leichter bewegen.

Themen der ersten Sitzung waren die aktuelle Situation sowie die künftig Planung der Verkehrsinfrastruktur in Ludwigshafen, zu der Klaus Dillinger, Beigeordneter der Stadt Ludwigshafen referierte. Zudem stellte Mihaela Prorocu von der Agentur für Arbeit in Ludwigshafen das Projekt "Early Intervention – Jeder Mensch hat Potenzial" zur frühzeitigen Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern in den Arbeitsmarkt vor. Karen Lill von der IHK Pfalz stellte die "Welcome Center" als neues Angebot der IHKs in Rheinland-Pfalz zur Verbesserung der Willkommenskultur und Integration ausländischer Fach- und Führungskräfte vor.

Mitglieder der Tischrunde der Ludwigshafener Wirtschaft sind rund 30 überwiegend mittelständische Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in Ludwigshafen. Zusammen beschäftigen sie fast 5.300 Mitarbeiter.