Abfall ist nicht gleich Abfall. Um Unterscheidungen und Entsorgung zu erleichtern, sollten die Bürgerinnen und Bürger die wichtigsten Abfallarten kennen.

Generell befinden sich detailliertere Informationen in der Broschüre "Abfall- und Wertstoff-Info", die alle zwei Jahre kostenlos an die Haushalte verteilt wird und auch zum Download zur Verfügung steht.

Restabfalltonne und Restabfallsäcke

Bei Restabfall handelt es sich um den Abfallanteil, der nach Aussortierung der Verpackungen, der verwertbaren Stoffe, wie Glas, Papier, der organischen Abfälle und der Schadstoffe übrigbleibt. Der Restabfall gehört in die Restabfallbehälter. Für gelegentlich erhöhte Abfallmengen wird der gebührenpflichtige Restabfallsack angeboten. Im Teilservice können stattdessen auch zusätzliche Leerungen genutzt werden.

Altpapier

Neben der Möglichkeit, Altpapierbehälter zu bestellen (nur durch Hauseigentümerinnen oder -eigentümer), gibt es nach wie vor die Möglichkeit der Bündelsammlung. Die Leerung der Altpapiertonne und die Mitnahme der Bündelungen erfolgen gebührenfrei. Das Altpapier muss gebündelt, in festen Kartons oder im Altpapierbehälter bis spätestens 7 Uhr am Abholtag auf dem Gehweg, am Fahrbahnrand, bereitgestellt werden. Altpapier in Plastiktüten kann nicht mitgenommen werden. Zudem kann das Altpapier auch an allen Wertstoffhöfen angeliefert werden.

Bioabfall - Biotonne und Eigenkompostierung

In die Biotonne gehören alle organischen Abfälle aus Küche und Garten, sofern sie nicht im eigenen Garten kompostiert werden. Zur Sammlung sollten grundsätzlich keine Plastiktüten verwendet werden. Zur Verwendung frei gegebene Biomüllbeutel aus kompostierbarem Kunststoff können gerne genutzt werden. Derzeit sind hierfür nur die Biomülltüten aus ecovio des Unternehmens BASF SE in Ludwigshafen zugelassen. Es eignet sich auch Zeitungspapier, in dem die Abfälle lose eingeschlagen werden. Die Biotonne wird im Sommer wöchentlich abgefahren. Die genauen Termine sind im Abfallkalender vermerkt.


In die Biotonne gehören beispielsweise:

  • Küchenabfälle:
    Obst- und Fruchtschalen (wie Nüsse, Apfelsinen, Bananen, Zitronen), Gemüseabfälle, Kaffeesatz samt Filtertüten, Teesatz und Teebeutel, in kleinen Mengen Gräten, Knochen, Lebensmittelreste (in den warmen Monaten bei Bedarf auch in die Restabfalltonne), Küchenkrepp, Eierschalen
  • Gartenabfälle:
    Blumen, Blumenerde, Grasschnitt, Laub, Reisig, Strauch- und Baumschnitt
  • Sonstige organische Abfälle: wie Haare und Horn

Leichtstoffverpackungen - "Gelber Sack"

Mit den am Wertstoffkalender angefügten heraustrennbaren Bezugskarten sind die Rollen mit Gelben LVP-Säcken beim Bürgerbüro erhältlich.

Im Gelben Sack werden folgende Materialien gesammelt:

  • Kunststoffe, wie zum Beispiel Becher von Milchprodukten, Flaschen von Spül-, Wasch- oder Körperpflegemitteln
  • Verbundstoffe, wie zum Beispiel Saft- und Milchkartons
  • Metalle, wie zum Beispiel Konserven- und Getränkedosen, Alufolien, leere Spraydosen

Um die spätere Trennung zu erleichtern, sollten die verschiedenen Materialien nicht ineinander gesteckt werden. Zudem sollten die Materialien löffel- oder pinselrein, trocken und ohne Inhaltsreste sein.

Laubsäcke

Von Ende September bis Ende November erhalten Bürgerinnen und Bürger an der Betriebszentrale des Entsorgungsbetriebes, Kaiserwörthdamm 3/3a, für Straßenlaub, bis zu fünf Laubsäcke. Diese Laubsäcke werden ausschließlich an Anwohnerinnen und Anwohner in Straßen mit hohem Baumbestand abgegeben. Die befüllten Säcke können an dem entsprechenden Straßenbaum abgestellt werden; die Straßenreinigung nimmt die Säcke dann zu den turnusmäßigen Reinigungsterminen mit. Mit Ausnahme der gelben Wertstoffsäcke können auch andere Säcke bereitgestellt werden. Auch an allen Wertstoffhöfen kann das eingesammelte Laub kostenlos abgegeben werden.