Der Wirtschaftsbetrieb betreibt für die Stadt Ludwigshafen am Rhein zwei Bauschuttdeponien im Stadtgebiet Ludwigshafens. Die Deponie "Hoher Weg" im Stadtteil Rheingönheim befindet sich in der Ablagerungsphase, die Deponie in Ludwigshafen-Maudach ist in der Stilllegungsphase.

Maschinen auf der Bauschuttdeponie Hoher Weg.

Deponie "Hoher Weg"

Seit 1981 betreibt die Stadt Ludwigshafen im Stadtteil Rheingönheim auf einem circa 16 Hektar großen Areal die Deponie "Hoher Weg" zur Ablagerung nicht brennbarer Abfälle (Bauschutt, Straßenaufbruch, Erdaushub).

Bis April 2003 war ein großer Bereich des Deponiegeländes an den Betreiber einer Bauschuttrecyclinganlage (BWA) verpachtet und auf der Deponie wurden nur geringe Mengen nicht verwertbarer mineralischer Abfälle abgelagert. Im April 2003 begann die Abschlusssanierung der Deponie "Hoher Weg" gemäß den Auflagen der SGD Süd (Struktur- und Genehmigungsdirektion Neustadt). Bis Ende 2005 wurde der erste, südliche Teilabschnitt der Deponie profiliert. Mitte 2005 wurde der mit einer Basisabdichtung gesicherte zweite, westliche Teilabschnitt der Deponie in Betrieb genommen und bis Mitte 2009 verfüllt.

Im Dezember 2007 wurde der Ausbau eines dritten Deponieabschnittes durch die Gremien der Stadt Ludwigshafen beschlossen. Dieser dritte Teilabschnitt der Deponie befindet sich zur Zeit in der Ablagerungsphase. Er wurde Mitte 2009 in Betrieb genommen und schließt an die beiden älteren Abschnitte in östlicher Richtung an. Eine Basisabdichtung sichert ihn entsprechend den aktuellen gesetzlichen Anforderungen.

Die Deponie gewährleistet die Entsorgungssicherheit und -autarkie der Stadt Ludwigshafen für Abfälle mit einer Schadstoffbelastung bis Deponieklasse I. Kurze Transportwege und günstige Entsorgungspreise der Deponie steigern die Attraktivität der Stadt Ludwigshafen für Investoren bereits bei der Projektanbahnung. Altlastensanierungen sowie Hoch- und Tiefbauprojekte lassen sich im Zusammenspiel mit der Deponie reibungslos, rechtssicher und mit vertretbarem finanziellem Aufwand abwickeln.

Deponie Maudach

Auf dem Gelände der Deponie Maudach wurden bis 1977 Sand- und Kiesabbauarbeiten durchgeführt. Im Anschluss begann der Deponiebetrieb mit der Ablagerungsphase und der Verfüllung nichtbrennbarer Abfälle in der Gemarkung Mutterstadt. Diese Phase dauerte bis 1981. Seit diesem Zeitpunkt befindet sich die Deponie in der Stilllegungsphase. Bisher wurden auf der Deponie Maudach keine Abschlussarbeiten ausgeführt.

Am 29. Januar 2008 wurde die Projektträgerschaft der Stilllegung der Deponie Maudach an den Wirtschaftsbetrieb übertragen. Seit diesem Zeitpunkt arbeitet der Wirtschaftsbetrieb daran, unter Beachtung der Auflagen der Struktur und Genehmigungsdirektion Rheinland-Pfalz (SGD Süd) und unter Berücksichtigung der Interessen der ansässigen Unternehmen und der Maudacher Bürgerinnen und Bürger einen wirtschaftlichen Abschluss zu finden. Dabei hat der WBL bereits in verschiedenen Sitzungen des Ortsbeirates Maudach sowie durch einen Tag der offenen Tür im Jahre 2011 den Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern und den ansässigen Unternehmen gesucht.