Meist aus privaten Haushalten stammend wird Müll achtlos, teilweise auch vorsätzlich an Straßenrändern, in Hinterhöfen, verlassenen Gebäuden, schlecht einsehbaren Plätzen oder der freien Natur abgelagert.

Beispiel für eine wilde Müllablagerung.

Dabei wird das Stadtbild verunstaltet und es kann zu Geruchsbelästigungen kommen. Neben dem optischen Aspekt wird ein Weiterer meist vernachlässigt. Der Müll kann durch seine Art beziehungsweise Zusammensetzung zu einer Gefährdung von Boden, Grundwasser, Gewässern oder sogar der Luft führen. Er gefährdet durch die enthaltenen Chemikalien wie zum Beispiel Blei, Quecksilber und Cadmium bei Computern und Handys sowohl den Mensch als auch die Umwelt.

Mithilfe durch die Bürgerinnen und Bürger

Die Bürgerinnen und Bürger können die vielfältigen legalen Entsorgungswege des Wirtschaftsbetriebes in Anspruch nehmen.

Wenn eine wilde Müllablagerung entdeckt wird, kann diese an die Hotline Bau, die über einen Anrufbeantworter rund um die Uhr erreichbar ist, oder direkt an den Wirtschaftsbetrieb gemeldet werden.

Wie der Müll entsorgt wird

Sobald eine wilde Müllablagerung entdeckt wird, wird der Bereich Umwelt informiert. Dieser beauftragt daraufhin den Vollzugsdienst, die Situation vor Ort zu begutachten. Danach wird der Wirtschaftsbetrieb mit der Beseitigung beauftragt. Da es sich um einen eingespielten Ablauf handelt, kann so innerhalb kürzester Zeit reagiert werden.

Wenn die Verursacherin oder der Verursacher ermittelt werden kann, muss sie beziehungsweise er ein Bußgeld entrichten. Je länger eine wilde Müllablagerung besteht, desto größer ist das Risiko, dass diese wächst.