Führerschein - Sonderfall Großbritannien ("Brexit")

Anlässlich des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union gibt es bislang noch keine Regelung zur Behandlung der britischen Fahrerlaubnisse. Verbindliche Auskünfte können daher derzeit nicht erteilt werden.

Handlungsbedarf besteht gegenwärtig für Inhaberinnen und Inhaber einer britischen Fahrerlaubnis allerdings nicht.

Seit dem 1. Februar 2020 läuft der Übergangszeitraum, während dem das Unionsrecht für Großbritannien grundsätzlich wie bisher fort gilt. Für Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen ändert sich daher vorerst nichts. Das gilt auch für den gesamten Verkehrsbereich.

Der Übergangszeitraum endet am 31. Dezember 2020. Bis dahin bedarf es also weder der Umschreibung einer britischen Fahrerlaubnis noch des Mitführens eines Internationalen Führerscheins im Inland. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Großbritannien von der Möglichkeit der Verlängerung des Übergangszeitraums Gebrauch macht.

Sobald neue Informationen zu britischen Führerscheinen vorliegen, informieren wir Sie auf dieser Seite.

Erforderliche Unterlagen

  • Ausweispapiere
  • Ein Passbild nach den Bestimmungen der Passverordnung vom 19. Oktober 2007
  • Alter Führerschein
  • Übersetzung bei noch vorhandenen Papierführerscheinen

Gebühren

  • 35 Euro
  • 30 Euro Ausnahmeregelung aufgrund noch ausstehende Aufnahme in Anlage 11 Liste
  • 8,70 Euro vorläufige Fahrberechtigung
  • 5,10 Euro Direktversand

 

Onlineservices

Termine bei der Fahrerlaubnisbehöre können online gemacht werden:

Online-Terminvereinbarung

Der Bereich Straßenverkehr verlangt für nicht abgesagte Termine bei der Führerscheinstelle Storno-Gebühren. Bei nicht wahrgenommenen und vorher nicht rechtzeitig stornierten Termine sind 22,50 Euro zu zahlen. Eine kostenlose, rechtzeitige Stornierung muss spätestens zwei Tage - also 48 Stunden - vor dem eigentlich gebuchten Termin erfolgen.