Das Land Rheinland-Pfalz hat am Mittwoch, 30. Juni 2021, die 24. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vorgelegt. Sie tritt ab Freitag, 2. Juli in Kraft. (Die Seite wird regelmäßig aktualisiert.)

Die wesentlichen Regeln im Überblick (gültig ab 2. Juli 2021)

  • Treffen von maximal 25 Personen unabhängig von der Anzahl der beteiligten Haushalte sind zulässig. Kinder bis zum Alter von 14 Jahren sowie geimpfte und von einer Corona-Erkrankung genesene Personen zählen nicht mit.
     
  • Der Einzelhandel ist für Kundschaft geöffnet. In den Geschäften darf sich auf fünf Quadratmeter Fläche maximal eine Person aufhalten und die verschärfte Maskenpflicht ist einzuhalten.
     
  • Bei privaten Feiern sind bei einem zuvor eindeutig festgelelgten Teilnehmerkreis bis zu 100 Gäste möglich. Es gilt die Pflicht zur Kontakterfassung. Für Feiern im Innenbereich gilt die Testpflicht.
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  • Für die Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeiter entfällt in Hotels und Gastronomie mit tagesaktuellem Test die Maskenpflicht. Für Gäste in der Gastronomie entfällt die Testpflicht sowie die Vorausbuchungspflicht. In Hotels gilt die Testpflicht nur noch bei der Anreise statt alle 48 Stunden.
     
  • Für Museen, Galerien, Zoos, botanische Gärten sowie Tierparks - so auch für den Wildpark Rheingönheim - und ähnliche Einrichtungen entfällt die Vorausbuchungspflicht.
     
  • Köpernahe Dienstleistungen wie beispielsweise Friseurbesuche oder Fußpflegetermine können angeboten werden. Es besteht weiterhin die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 und die Kontaktnachverfolgung muss gewährleistet sein. Falls bei Anwendungen das Tragen einer Gesichtsmaske nicht möglich ist, besteht zusätzlich Testpflicht. Bei den körpernahen Dienstleistungen entfällt für die Beschäftigten mit tagesaktuellem Test die Maskenpflicht.
     
  • Veranstaltungen in Innenräumen sind mit bis zu 350 Personen zulässig, dies gilt nicht für private Feiern wie z.B. Hochzeiten. Es bestehen – neben den einzuhaltenden Hygiene- und Abstandsregeln – die Pflicht zur Kontakterfassung und einem festen Sitzplan. Befinden sich die Teilnehmenden am zugewiesenen Platz besteht keine Maskenpflicht. Die Maskenpflicht entfällt, soweit der Veranstalter die Testpflicht für alle Teilnehmenden vorsieht. Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 350 Personen sind zulässig, sofern die Sieben-Tages-Inzidenz in der jeweiligen Kommune den Wert von 35 nicht übersteigt und soweit die Höchstzahl der sich gleichzeitig in der Einrichtung aufhaltenden Menschen auf die Hälfte der sonst üblichen Besucher- oder Zuschauerzahl beschränkt ist. Die maximale Zuschauer- oder Teilnehmerzahl darf den Wert von 5.000 gleichzeitig anwesenden Personen icht überschreiten. Es gelten die Testpflicht und zur Zugangssteuerung eine Vorausbuchungspflicht.

    Veranstaltungen sind im Freien mit Kontaktverfolgung und festen Sitzplätzen möglich,es besteht Maskenpflicht. Die Maskenpflicht entfällt, soweit der Veranstalter die Testpflicht für alle
    Zuschauerinnen und Zuschauer oder Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorsieht. Die Abstandsregeln müssen eingehalten werden und die Gästezahl ist auf 500 Personen begrenzt. Veranstaltungen im Freien mit mehr als 500 Zuschauerinnen und Zuschauern sind möglich, soweit die Sieben-Tages-Inzidenz in der jeweiligen Kommune nicht über dem Wert von 35 liegt und die Höchstzahl der sich gleichzeitig dort aufhaltenden Menschen auf die Hälfte der sonst üblichen Besucher- oder Zuschauerzahl beschränkt ist. Die maximale Zuschauer- oder Teilnehmerzahl darf den Wert von 5.000 gleichzeitig anwesenden Personen nicht überschreiten. Es gelten hier ebenfalls die Testpflicht und zur Zugangssteuerung die Vorausbuchungspflicht.

    Großveranstaltungen mit über 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer oder Zuschauerinnen und Zuschauer können in Abstimmung mit den örtlichen Behörden zugelassen werden.

    Um Veranstalterinnen und Veranstalter, die während der Pandemie stark in ihrem Wirken eingeschränkt waren, noch besser zu unterstützen, bietet die Stadtverwaltung einen neuen Service an. Veranstaltungsservice
     
  • Die Öffnung von Clubs und Diskotheken für bis zu 350 Besucherinnen und Besuchern ist zulässig, sofern der Maskenpflicht, Testpflicht und Kontaktverfolgung nachgekommen wird. Volksfeste, Messe, Floh- und Spezialmärkte sowie ähnliche Veranstaltungen sind zulässig. Für Spezial- und Flohmärkte entfällt die Vorausbuchungspflicht.
     
  • Bei kirchlichen Veranstaltungen soll Gemeindegesang auf ein Minimum reduziert werden. In der Kirche sind musikalische Beiträge durch Ensembles zulässig. Ebenfalls erlaubt ist Kommunions-, Konfirmations- und Firmunterricht mit Anstandsgebot, Maskenpflicht und Kontakterfassung. Gemeinsames Singen soll möglichst im Freien stattfinden.
     
  • Beim praktischen Fahrunterricht kann die Maskenpflicht entfallen, wenn sowohl Lehrer/Lehrerin als auch Schüler/Schülerin damit einverstanden sind. Dann gilt die Testpflicht.
     
  • Kultureinrichtungen wie Theater, Kinos und Konzerthäuser können entsprechend der Vorgaben für Veranstaltungen Zuschauerinnen und Zuschauer empfangen.
     
  • Training und Wettkampf im Sport sind sowohl im Freien als auch in Innenräumen in Gruppen von maximal 25 teilnehmenden Personen zulässig. Wenn die die Sportausübung von mindestens einer verantwortlichen Person angeleitet wird, beträgt die maximale Teilnehmerzahl 50. Vollständig geimpfte und von einer Corona-Erkrankung genesene Menschen zählen bei der Ermittlung der Personenzahl nicht mit.
     
  • Außerschulischer Musik- und Kunstunterricht in Gruppengrößen wie beim Sport möglich.
     
  • Für den Probenbetrieb der Breiten- und Laienkultur gelten ebenfalls die Gruppengrößen wie beim Sport. Autritte und Aufführungen sind innerhalb der Regelungen für Veranstaltungen generell möglich.
     
  • Freibäder, Spaßbäder,  Thermen, Saunen und Badeseen dürfen unter der Vorgabe öffnen, dass sich dort maximal die Hälfte der sonst dort üblichen Besucherhöchstzahl gleichzeitig aufhalten darf. In den Innenbereichen gelten Kontakterfassungs- und Testpflicht. Das Freibad im Willersinnweiher ist geöffnet. Der Besuch des Bades ist auch in diesem Jahr nur mit vorheriger Terminbuchung möglich.
     
  • Prostitutionsgewerbe ist in engen Grenzen wieder zulässig. Es besteht unter anderem Test- und Kontakterfassungspflicht.

Die Testpflicht entfällt für Personen, die durch Corona-Impfungen bereits eine abgeschlossene Immunisierung oder als Genesene eine überstandene Corona-Erkrankung nachweisen können.

Die bestehenden Hygiene- und Abstandsregeln der 24. CoBeLVO bleiben davon unberührt und weiterhin in Kraft.

Luca-App

Nach erfolgreich abgeschlossenen Tests ist die Luca-App nun beim Gesundheitsamt des Rhein-Pfalz-Kreises zur Nachverfolgung von Kontakten eingebunden und einsetzbar, wie der Rhein-Pfalz-Kreis mitteilte. Gewerbetreibende können sich bei der Luca-App registrieren, über welche die Kundschaft dann QR-Codes erhalten, mit denen die Gäste zum Beispiel bei Gaststätten via App "einchecken“ können. Falls Kundinnen und Kunden die App verwenden, müssen sie sich nicht mehr handschriftlich in Kontaktformulare eintragen. Der mit der App generierte Code wird dem Gesundheitsamt übermittelt, das bei einem unwissentlichen Kontakt mit einer infizierten Person schnell die Kontaktverfolgung aufnehmen kann.

24. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz

Das Land Rheinland-Pfalz hat am Mittwoch, 30. Juni 2021, die 24. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz erlassen. Sie tritt am Freitag, 2. Juli, in Kraft und gilt bis Donnerstag, 30. Juli 2021.

Die wichtigsten Regeln sowie häufig gestellte Fragen und Antworten finden Sie auf den Seiten des Landes Rheinland-Pfalz:

corona.rlp.de

Informationen zu Schulen und Kitas gibt es auf den Seiten des Landes Rheinland-Pfalz:

corona.rlp.de/de/themen/schulen-kitas/

Fallzahlen

Die aktuellen Fallzahlen gibt es beim Gesundheitsamt des Rhein-Pfalz-Kreises, das auch für die Stadt Ludwigshafen am Rhein zuständig ist.

Aktuelle Fallzahlen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Rhein-Pfalz-Kreis

Über die aktuellen Fallzahlen und die 7-Tage-Inzidienz informiert außerdem das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz.

Gesundheitsministerium Rheinland-Pfalz

Fallzahlen Ludwigshafen

Hotlines

  • Informationstelefon für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ludwigshafen, 0621 504-6000, montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr oder E-Mail: infocorona@ludwigshafen.de
  • Gesundheitsamt Rhein-Pfalz-Kreis, 0621 59 09 58 00, Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr, Freitag von 9 bis12 Uhr
  • Hotline des Landes, 0800 5 75 81 00, Montag bis Samstag von 8 bis 22 Uhr, Sonn- und Feiertage 10 bis 16 Uhr
  • 24-h-Hotline Fieberambulanz, 0800 9 90 04 00, zentrale Telefon-Hotline für Patientinnen und Patienten, die vermuten, dass sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben