Die Bundesregierung und die Regierungen der Bundesländer haben sich am 25. Oktober 2020 auf Einschränkungen des öffentlichen Lebens verständigt, um angesichts steigender Infektionszahlen die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Regelungen gelten befristet vom 1. bis 20. Dezember 2020. Das Land Rheinland-Pfalz hat dazu am 27. November 2020 die 13. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz erlassen. (Die Seite wird regelmäßig aktualisiert.)

Schutzmaßnahmen ab 1. Dezember

Aufenthalt in der Öffentlichkeit

Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes und eines weiteren Hausstandes, aber in jedem Fall maximal begrenzt auf fünf Personen, gestattet. Auch im privaten Bereich sollen Zusammenkünfte nur mit einem weiteren Hausstand stattfinden, jedenfalls mit maximal fünf Personen. Es wird dringend empfohlen, auf private Feiern im privaten Raum zu verzichten.

Freizeit, Kultur und Sport

Kultur- und Freizeiteinrichtungen bleiben bis 20. Dezember geschlossen. Dazu gehören:

  • Theater, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen
  • Zirkusse und ähnliche Einrichtungen
  • Messen, Kinos, Zoos, Tierparks, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen)
  • Fitnessstudios, Schwimm-, Spaßbäder und ähnliche Einrichtungen
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Training und Wettkampf im Amateur- und Freizeitsport in Mannschaftsportarten und im Kontaktsport sind untersagt. Die sportliche Betätigung im Amateur- und Freizeitsport in Einzelsportarten auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist nur im Freien und nur alleine, zu zweit oder mit Personen, die dem eigenen Hausstand angehören, zulässig.

Gastronomie

Gastronomiebetriebe sowie Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen, Shishabars und ähnliche Einrichtungen bleiben bis 20. Dezember geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

Dienstleistungsunternehmen

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich. Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet.

Weitere Maßnahmen:

  • Hotels bleiben zunächst bis 20. Dezember geschlossen.
  • Für Weihnachten und Silvester mit Familie und Freunden wird es Ausnahmen geben: Für die Zeit vom 23. Dezember 2020 bis maximal 1. Januar 2021 sind Treffen im engsten Familien- oder Freundeskreis möglich bis maximal zehn Personen insgesamt. Kinder bis 14 Jahre zählen dabei nicht mit.  
  • Die Weihnachtsferien werden bundesweit auf den 19. Dezember 2020 vorgezogen.
  • In Rheinland-Pfalz wird an Silvester auf belebten öffentlichen Plätzen und Straßen ein Böllerverbot gelten.
  • Besuch in Pflegeheimen: wird auf eine Person beziehungsweise maximal zwei Personen aus einem Hausstand pro Tag begrenzt. Besucherinnen und Besucher müssen eine FFP2-Maske tragen und die Heimmitarbeiterinnen und -mitarbeiter werden wöchentlich getestet.
  • Maskenpflicht in den Schulen bleibt bestehen: In besonderen Infektionshotspots oberhalb einer Inzidenz von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner pro Woche werden in der kommenden Woche weitergehende Maßnahmen für die älteren Schülerinnen und Schüler ab der achten Klasse besprochen werden (betrifft aktuell Speyer und Mainz). Einzelheiten zu den neuen Bestimmungen wird das Bildungsministerium demnächst den Schulen mitteilen.
  • Personengrenze in Einzelhandelsgeschäften: ein Kunde oder eine Kundin pro 10 qm in Geschäften bis 800 qm. Ein Kunde oder eine Kundin pro 20 qm in Geschäften ab 800 qm (mit einer Verkaufsfläche ab 801 qm insgesamt auf einer Fläche von 800 qm höchstens eine Person pro 10 qm Verkaufsfläche und auf der 800 qm übersteigenden Fläche höchstens eine Person pro 20 qm Verkaufsfläche. Für Einkaufszentren ist die jeweilige Gesamtverkaufsfläche anzusetzen.)
  • Die Maskenpflicht wird erweitert und gilt künftig auch vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen sowie an allen Orten mit Publikumsverkehr in Innenstädten (auch im Freien)
  • In Arbeits- und Betriebsstätten ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen (dies gilt nicht am Platz, sofern ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann).

Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des Landes Rheinland-Pfalz und der Bundesregierung unter:

corona.rlp.de

corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-regeln-im-ueberblick

corona.rlp.de/de/service/faqs/

corona.rlp.de/de/service/information-in-your-language/

bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus

Allgemeinverfügungen der Stadt Ludwigshafen

Die 12. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz sieht vor, dass Kommunen zur Bekämpfung des Coronavirus im Einvernehmen mit dem Land Allgemeinverfügungen erlassen können. Am 23. November 2020 tritt daher eine neue Allgemeinverfügung der Stadt Ludwigshafen vom 20. November 2020 in Kraft, die zunächst bis 20. Dezember 2020 gelten wird. Sie regelt weiterhin die Maskenpflicht in der Innenstadt, das Verbot des Verkaufs alkoholhaltiger Getränke an allen Wochentagen zwischen 23 und 6 Uhr. Außerdem werden die Öffnungszeiten gastronomischer Betriebe für Abhol-, Liefer- und Bringdienste sowie für Straßenverkauf und Ab-Hof-Verkauf auf die Zeit zwischen 6 und 23 Uhr begrenzt. Die Maskenpflicht in der Innenstadt wird um den Carl-Wurster-Platz erweitert.

Schutzmaßnahmen seit 2. November

Aufenthalt in der Öffentlichkeit

Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes und eines weiteren Hausstandes, aber in jedem Fall maximal begrenzt auf zehn Personen, gestattet.

Freizeit, Kultur und Sport

Kultur- und Freizeiteinrichtungen müssen schließen. Dazu gehören:

  • Theater, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen
  • Zirkusse und ähnliche Einrichtungen
  • Messen, Kinos, Zoos, Tierparks, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen)
  • Fitnessstudios, Schwimm-, Spaßbäder und ähnliche Einrichtungen
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Training und Wettkampf im Amateur- und Freizeitsport in Mannschaftsportarten und im Kontaktsport sind untersagt. Die sportliche Betätigung im Amateur- und Freizeitsport in Einzelsportarten auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ist nur im Freien und nur alleine, zu zweit oder mit Personen, die dem eigenen Hausstand angehören, zulässig.

Gastronomie

Gastronomiebetriebe sowie Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen, Shishabars und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

Dienstleistungsunternehmen

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich. Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet.

Einzelhandel

Der Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. Der Handel muss sicherstellen, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche aufhält.

Schulen und Kindertagesstätten

Schulen und Kindergärten bleiben grundsätzlich geöffnet.

Sport

Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand ist erlaubt.

Hotlines

  • Informationstelefon für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ludwigshafen, 0621 504-6000, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr
    oder E-Mail: infocorona@ludwigshafen.de
  • Gesundheitsamt Rhein-Pfalz-Kreis, 0621 5909-5800, Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr, Freitag von 9 bis12 Uhr
  • Hotline des Landes, 0800 575 8100, Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, am Wochenende von 10 bis 15 Uhr
  • 24-h-Hotline Fieberambulanz, 0800 99 00 400, zentrale Telefon-Hotline für Patientinnen und Patienten, die vermuten, dass sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben

Übersetzungen

Informationen in mehreren Sprachen stehen zum Download bereit.