Die Stadtverwaltung hält ihre Dienstleistungen während der seit 2. November 2020 geltenden Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie in den unterschiedlichen Bereichen weiter aufrecht. Dennoch müssen einige Angebote eingeschränkt werden oder entfallen.

Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen müssen laut Verordnung schließen. Dazu gehören unter anderem Veranstaltungshäuser, Bäder, Museen, das Theater im Pfalzbau, das Kulturzentrum dasHaus und der Wildpark.

Städtische Seniorentreffs

Die städtischen Seniorentreffs und Schwerpunktzentren gelten als soziokulturelle Einrichtungen und sind somit laut 12. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz ab 2. November 2020 bis auf Weiteres geschlossen. Es finden keine Aktivitäten und Angebote statt.

Ernst-Bloch-Zentrum

Das Ernst-Bloch-Zentrum stellt seinen Ausstellungsbetrieb ebenfalls ein. Einzelne Besucherinnen und Besucher für Recherche und Bibliothek sind nach Anmeldung jedoch willkommen.

Stadtbibliothek

Die Zentralbibliothek in der Bismarckstraße bleibt zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bleibt im gesamten Gebäude Pflicht, auch an den Arbeitsplätzen. Der Mindestabstand von 1,50 Meter muss gewahrt bleiben. Das Essen ist in der Bibliothek verboten. Neu ist, dass an den Tischen maximal zwei Personen zusammensitzen dürfen – auch in den Gruppenarbeitsräumen dürfen nur zwei Personen gleichzeitig arbeiten.

Die Zentralbibliothek bietet einen kontaktarmen Ausleihservice an: Mit Books to go können Medien bequem von Zuhause aus herausgesucht und bestellt werden. Sobald die Medien abgeholt werden können, erhalten die Nutzerinnen und Nutzer eine Benachrichtigung.

In der Kinderbibliothek dürfen sich zurzeit nur maximal zehn Personen gleichzeitig aufhalten. Es gibt dort keine Arbeitsplätze. Es finden außerdem keine Klassenführungen oder Büchertausch-Aktionen statt. Das Ideenw3rk sagt alle Kurse und Workshop-Angebote im November ab. Die Bibliothek der Dinge kann normal genutzt werden, alle Dinge werden nach Rückgabe desinfiziert und kommen für fünf Tage in Quarantäne, bevor sie wieder ausgeliehen werden können.

Die Stadtteil-Bibliotheken stellen ab Mittwoch, 4. November 2020, ihre Öffnungszeiten wieder um auf nur einen Tag in der Woche. Am heutigen Dienstag, 3. November 2020, haben noch alle vier – Gartenstadt, Mundenheim, Oppau und Rheingönheim – wie gewohnt geöffnet. Ab Mittwoch sind die Öffnungszeiten wie folgt, jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr:

  • Dienstag: Gartenstadt und Rheingönheim
  • Mittwoch: Edigheim und Ruchheim
  • Donnerstag: Mundenheim und Oppau
  • Freitag: Friesenheim und Oggersheim

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, das jeweilige Hygienekonzept und die Wegeführung vor Ort zu beachten.

Musikschule

Die Musikschule ist geöffnet. Der Einzelunterricht in allen Instrumenten findet weiter statt. Zweiergruppen gibt es nur bei Streichern, Gitarren und Keyboard. Zweiergruppen im Klavierunterricht sind nur bei demselben Hausstand möglich. Es finden keinerlei Veranstaltungen im November statt, auch kein Weihnachtskonzert.

VHS

Die Volkshochschule ist als Weiterbildungseinrichtung von einer kompletten Schließung nicht betroffen. Am kommenden Donnerstag, 5. November 2020,  ist die persönliche Anmeldung sowie Kasse der Volkshochschule Ludwigshafen, Bürgerhof, von 9 bis 12 Uhr besetzt. Ab Montag, 9. November 2020, ist die Barzahlung und persönliche Anmeldung nur nach Terminvereinbarung möglich. Entspannungs- und Bewegungskurse, Kochkurse, Vorträge sowie der "Workshop Improvisationstheater" werden vorerst bis einschließlich Montag, 30. November 2020, unterbrochen beziehungsweise abgesagt.

Bei Absagen werden die Betroffenen verständigt. Anmeldungen sind telefonisch unter 0621 504-2238 und auf www.vhs-lu.de weiterhin möglich.

Eheschließungen

Eheschließungen werden weiterhin durchgeführt. Bereits gebuchte Eheschließungstermine bleiben bestehen.

Anwesend sein dürfen:

  • Rathaus (zirka 48 Quadratmeter) und Maudach (zirka 56 Quadratmeter): Trauperson, Brautpaar, zwei weitere Personen
  • Oppau (zirka 60 Quadratmeter) und Ruchheim (zirka 67 Quadratmeter) und Ebertpark: Trauperson, Brautpaar, drei weitere Personen
  • Die Daten der Anwesenden müssen erfasst werden und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist für die Anwesenden verpflichtend. Lediglich das Brautpaar darf diesen während der Trauzeremonie absetzen. Im Zugangsbereich müssen alle Beteiligten ihre Hände desinfizieren. Im Trauzimmer werden nach den Trauungen die genutzten Flächen desinfiziert.

Trauerfeiern und Bestattungen

Trauerfeiern können unter Beachtung von Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden. Auf Grundlage der 12. Corona Bekämpfungsverordnung wird jedoch die zulässige Anzahl von Trauergästen bei Bestattungen wieder auf eine Person pro zehn Quadratmetern Hallenfläche reduziert. Für die Trauerhallen in Ludwigshafen ergeben sich folgende maximale Personenzahlen in der Halle (Ohne Geistliche und Trauerredner): Hauptfriedhof 26 Personen, Friesenheim 12 Personen, Oggersheim 18 Personen, Rheingönheim 18 Personen, Maudach 7 Personen, Ruchheim 10 Personen, Oppau 12 Personen, Edigheim 7 Personen und Mundenheim 10 Personen.

Als Trauergäste können folgende Personen teilnehmen:

  • Die Ehegattin oder der Ehegatte, die Lebenspartnerin oder der Lebenspartner, die Verlobte oder der Verlobte der verstorbenen Person
  • Personen, die mit der verstorbenen Person im ersten oder im zweiten Grad verwandt sind sowie deren Ehegatt*innen oder Lebenspartner*innen, und        
  • Personen eines weiteren Hausstandes

Es gilt generell eine Maskenpflicht. Es dürfen keine Gegenstände entgegengenommen und weitergereicht werden, Gesangsbücher werden nicht mehr gestellt. Weihwasserbecken und -behälter bleiben leer. Der Beisetzung am Grab dürfen die Personen beiwohnen, die auch an der Feier in den Trauerhallen teilnehmen. Weitere Informationen geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung unter Telefon: 0621 504-4849 oder unter E-Mail friedhofsverwaltung@ludwigshafen.de.

Stadrechtsausschuss

Bei den Dienstleistungen der Geschäftsstelle des Stadtrechtsausschusses kommt es zu Einschränkungen. Im Zuge der derzeitigen Corona-Pandemie ist eine persönliche Vorsprache ab sofort nur noch in dringenden Fällen und nach vorheriger telefonischer Anmeldung möglich. Bürgerinnen und Bürger können Anfragen telefonisch oder per E-Mail an die zuständigen Ansprechpersonen richten.

Die Ansprechpersonen hierfür sind Sylvia Gutsche, sylvia.gutsche@ludwigshafen.de, Telefon 0621 504-2627, und Andreas Westermann, andreas.westermann@ludwigshafen.de, Telefon 0621 504-2381. Ab sofort besteht auch wieder die Möglichkeit, Widersprüche durch eine einfache E-Mail einzulegen.