Nachdem das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung Rheinland-Pfalz die Vorgaben zur Einrichtung der Notbetreuung in den Kindertagestätten konkretisiert hat, ergeben sich für Ludwigshafen Anpassungen zu den am vergangenen Freitag, 13. März 2020, veröffentlichten Informationen.

Es wird davon ausgegangen, dass alle Eltern und Sorgeberechtigten, soweit es ihnen möglich ist, eine häusliche Betreuung sicherstellen. Für Kinder, deren Eltern oder Sorgeberechtigten die Organisation einer privaten Betreuung nicht möglich ist, wird eine Notbetreuung angeboten.

Eltern sollen sich an gewohnte Kindertagesstätte wenden

Die Notbetreuung wird in allen Kindertagesstätten angeboten. Daher sind in Ludwigshafen  alle Kindertagesstätten der Stadt für eine Notbetreuung geöffnet. Die Kindertagesstätten der Freien Träger sind ebenfalls für eine Notbetreuung geöffnet. Eltern, die eine Notbetreuung in Anspruch nehmen müssen, wenden sich an die Kindertagesstätte, die ihr Kind normalerweise besucht.

Die Notbetreuung richtet sich vor allem an Berufsgruppen, deren Tätigkeit zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung des Staates und der Grundversorgung der Bevölkerung notwendig sind, wie zum Beispiel Angehörige von Gesundheits- und Pflegeberufen, Polizei, Justiz und Justizvollzugsanstalten, Feuerwehr, Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher oder Angestellte von Energie- und Wasserversorgung.

Andere Eltern, die sonst keine Möglichkeit haben, ihrer Berufstätigkeit nachzugehen, wie etwa Alleinerziehende, können die Notbetreuung in Anspruch nehmen.

Zum Hintergrund: Aufgrund des Beschlusses des rheinland-pfälzischen Ministerrates sind die Kindertagesstätten in Ludwigshafen ab Montag, 16. März 2020, für den regulären Betrieb bis zum Ende der Osterferien, 17. April 2020, geschlossen. Eine Notbetreuung wird angeboten.