Am 26. September 2021 findet die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag statt.

Stimmberechtigt bei der Bundestagswahl sind alle Deutschen im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes (GG), die am Tage der Abstimmung

  1. das 18. Lebensjahr vollendet haben,
  2. seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik Deutschland eine Wohnung innehaben oder sich sonst gewöhnlich aufhalten,
  3.  nicht nach § 13 Bundeswahlgesetz vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Somit werden zu dieser Wahl voraussichtlich rund 100.000 Bürgerinnen und Bürger in Ludwigshafen wahlberechtigt sein.

Das Stadtgebiet Ludwigshafen gehört bei der Bundestagswahl 2021 neben der kreisfreien Stadt Frankenthal sowie Teilen des Rhein-Pfalz-Kreises dem Wahlkreis 207 Ludwigshafen/Frankenthal an.  
Nach derzeitigem Stand sind im gesamten Wahlkreis 207 bei der Bundestagswahl zirka 215.000 Menschen wahlberechtigt.

Wahlsystem

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden für jeweils vier Jahre nach den Grundsätzen einer mit einer Personenwahl verbundenen Verhältniswahl gewählt.

Jede(r) Wahlberechtigte hat zwei Stimmen. Eine Stimme für die Wahl einer/eines Wahlkreisabgeordneten (Wahlkreisstimme) und eine Stimme für die Wahl einer Landes- oder Bezirksliste (Landesstimme).

Mit ihrer Wahlkreisstimme (Erststimme) entscheiden die Wählerinnen und Wähler darüber, welche/r Kandidatin/Kandidat im Wahlkreis direkt gewählt ist. Mit der Landesstimme (Zweitstimme) entscheiden die Wählerinnen und Wähler über die Zusammensetzung des Bundestages nach Parteien.

Wahlvorschläge

Bis zum 19. Juli 2021, 18 Uhr, konnten Parteien und auch Stimmberechtigte einen Kreiswahlvorschlag für den Wahlkreis 207 Ludwigshafen/Frankenthal bei der Kreiswahlleiterin abzugeben. Der Kreiswahlausschuss hat in seiner Sitzung am 30. Juli 2021 alle 13 eingereichten und somit folgende Kreiswahlvorschläge zugelassen. Die Reihenfolge und die Nummerierung entspricht dabei der Reihenfolge auf dem Stimmzettel:

  1. Christlich Demokratische Union Deutschlands
  2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands
  3. Alternative für Deutschland
  4. Freie Demokratische Partei
  5. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  6. DIE LINKE
  7. FREIE WÄHLER
  8. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands
  9. Basisdemokratische Partei Deutschland
  10. Liberal-Konservative Reformer
  11. AusUnsrerMitte
  12. Klimaliste
  13. Politik durch Bodenständigkeit und Bürgerbeteiligung

Ebenfalls am 30.Juli 2021 hat der Landeswahlausschuss die Landeslisten der folgenden 20 Parteien zugelassen:

  1. Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU
  2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD
  3. Alternative für Deutschland AfD
  4. Freie Demokratische Partei FDP
  5. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN GRÜNE
  6. DIE LINKE DIE LINKE
  7. FREIE WÄHLER FREIE WÄHLER
  8. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative Die PARTEI
  9. Piratenpartei Deutschland PIRATEN
  10. Ökologisch-Demokratische Partei ÖDP
  11. Nationaldemokratische Partei Deutschlands NPD
  12. V-Partei³ -Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer V-Partei³
  13. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands MLPD
  14. Basisdemokratische Partei Deutschland dieBasis
  15. DEMOKRATIE IN BEWEGUNG DiB
  16. Liberal-Konservative Reformer LKR
  17. Partei der Humanisten Die Humanisten
  18. PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ Tierschutzpartei
  19. Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei Team Todenhöfer
  20. Volt Deutschland Volt

Urnenwahl

Am Sonntag, 26. September 2021, sind die 102 Wahllokale von 8 bis 18 Uhr geöffnet. In welchem Wahllokal die Wählerinnen und Wähler ihre Stimme abgeben können, kann der Wahlbenachrichtigung entnommen werden. Bei der Wahl im Wahllokal sollte die Wahlbenachrichtigung sowie ein Personalausweis oder Reisepass vorgelegt werden.

In allen Wahlgebäuden gilt grundsätzlich die Maskenpflicht. Zudem sind die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

Deutsche im Ausland ohne gemeldeten Wohnsitz in Deutschland ("Auslandsdeutsche“)

Wählen kann nur, wer in ein Wählerverzeichnis eingetragen ist. Deutsche im Ausland, die nicht in Deutschland gemeldet sind, bezeichnet man als Auslandsdeutsche. Sie werden nicht von Amts wegen (automatisch) in ein Wählerverzeichnis eingetragen. Wollen Auslandsdeutsche an Bundestagswahlen teilnehmen, müssen sie vor jeder Wahl einen förmlichen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis stellen.

Weitere Informationen zu diesem Thema sowie Antragsformulare für auslandsdeutsche finden Sie bereits jetzt unter www.bundeswahlleiter.de.