Hier finden Kulturschaffende einen Überblick über die aktuellen Förderprogramme des Bundes und des Landes. Die Übersicht erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es empfiehlt sich, regelmäßig die Seiten zu besuchen, um Veränderungen zu verfolgen (Stand 17. Januar 2022). Es muss angemerkt werden, dass hier lediglich ein alle betreffender Überblick geboten wird. Dies bedeutet, dass zwecks spartenspezifischer Informationen auf den Reader im Downloadbereich zu verweisen ist.

Bundesprogramme

NEUSTART Kultur

Am 3. Februar 2021 hat die Bundesregierung beschlossen, eine weitere Milliarde Euro für NEUSTART Kultur in 2021 zur Verfügung zu stellen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung zum Nachtragshaushalt 2021 am 21. April 2021 beschlossen, dass die Laufzeiten der einzelnen Förderlinien des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR bis Ende 2022 verlängert werden. Damit stehen die NEUSTART KULTUR Hilfsprogramme Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen auch bei weiteren Verschiebungen wirksam zur Verfügung. Jetzt werden rund 60 Teilprogramme mit der zweiten Kulturmilliarde fortgesetzt und erweitert. Fünfzehn Programme kommen neu hinzu. Der Schwerpunkt der Förderungen liegt auf Hilfen für Künstlerinnen und Künstler sowie Stipendienprogrammen. Der Programmschwerpunkt liegt mit bis zu 800 Millionen Euro im Bereich "Erhalt und Stärkung von Kulturproduktion und -vermittlung“ und somit auf der individuellen Förderung von Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen. Bis zu 250 Millionen Euro sind für "Stipendienprogramme“ vorgesehen und kommen somit unmittelbar einzelnen Künstlerinnen, Künstlern und Kulturakteuren zugute. Für den Programmbereich "Mehrbedarfe pandemiebedingter Investitionen“ stehen nun zusätzliche Mittel in Höhe von 100 Millionen Euro für Umbaumaßnahmen zum erhöhten Gesundheitsschutz bereit. Die Antragsstellung und Mittelvergabe erfolgt wie im letzten Jahr über die Verbände, Dachorganisationen und die Kulturfonds, die derzeit ihre Konzepte ausarbeiten. Sobald diese bekannt sind, veröffentlichen wir sie hier.

Bundesverband Soziokultur

Förderung von pandemiebedingten Investitionen 2

In der Fördermaßnahme Zentren 2 Corona-bedingte Investitionen des Programmteils „Pandemiebedingte Investitionen“ sind Kultureinrichtungen und Initiativen nicht noch einmal für die Beantragung von Fördermitteln berechtigt, sofern eine Förderung im Programmteil „Pandemiebedingte Investitionen“ erfolgreich bei mittelausgebenden Stellen beantragt und in Anspruch genommen wurde.
Veröffentlichung der Ausschreibung und Beginn der Antragsberatung: 01.11.2021. Antragstellung: 15.11.-30.11.2021; Durchführung der Maßnahmen: 01.01.2022-31.10.2022

Förderbereich ZENTREN 2 – Informationen - Neustart Kultur

Sonderfonds für Kulturveranstaltungen

Anträge für die Wirtschaftlichkeitshilfe und die Ausfallabsicherung können auf folgender Seite gestellt werden:

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Wirtschaftslichkeitshilfe

Die Wirtschaftlichkeitshilfe fördert ab dem 1. Juli 2021 Kulturveranstaltungen, die unter Beachtung Corona-bedingter Hygienebestimmungen bis zu 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer empfangen können. Ab dem 1. August 2021 werden auch Veranstaltungen gefördert, die unter Beachtung Corona-bedingter Hygienebestimmungen bis zu 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer empfangen können. Mit der Wirtschaftlichkeitshilfe werden Verluste ausgeglichen. Bei pandemie-bedingter Verringerung der möglichen Anzahl der Gäste um mindestens 20 Prozent verdoppelt die Wirtschaftlichkeitshilfe die Einnahmen aus den ersten 1.000 verkauften Tickets. Wenn besonders strenge Infektionsschutzauflagen die mögliche Teilnehmerzahl um mehr als 75 Prozent reduzieren (z.B., wenn nur jeder fünfte Platz angeboten werden darf), verdreifacht die Wirtschaftlichkeitshilfe die Ticketeinnahmen aus den ersten 1.000 verkauften Tickets. Die Wirtschaftlichkeitshilfe ist bei 100.000 Euro pro Veranstaltung gedeckelt.

Ein Antrag auf Wirtschaftlichkeitshilfe kann nach der Veranstaltung gestellt werden. Vor der Veranstaltung muss diese jedoch bereits auf der Plattform registriert werden.

Ausfallabsicherung

Größere Veranstaltungen erfordern eine intensive Planung und Logistik, haben deshalb eine lange Vorlaufzeit und benötigen entsprechende Planungssicherheit. In Zeiten der Pandemie ist diese langfristige Planung sehr schwierig. Gleichzeitig ist bei großen Veranstaltungen das finanzielle Risiko einer Absage oder Verschiebung für Veranstalterinnen und Veranstalter erheblich. Deshalb bietet der Sonderfonds des Bundes eine Ausfallabsicherung für Veranstaltungen ab möglichen 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern (unter Corona-Bedingungen) an. Die Ausfallabsicherung soll eine Planung von größeren Veranstaltungen ermöglichen und übernimmt deshalb 80 Prozent der Ausfall- oder Verschiebungskosten, falls eine geplante Veranstaltung pandemiebedingt nicht oder erst später stattfinden kann. Die Ausfallabsicherung sichert Kulturveranstaltungen, die mehr als 2.000 Gäste empfangen können, ab dem 1. September 2021 gegen das Risiko einer Corona-bedingten Absage, Teilabsage oder Verschiebung ab. Ähnlich wie bei der Überbrückungshilfe gibt es eine feste Liste an förderfähigen Kosten. Dazu zählen zum Beispiel Betriebskosten, Kosten für Personal, Anmietung, Wareneinsätze, Künstlergagen, beauftragte Dienstleister etc.

Überbrückungshilfe III und Überbrückungshilfe III plus

Die Überbrückungshilfe III übernimmt Fixkosten, um Liquiditätsengpässe zu vermeiden. Hier hat es Verbesserungen gegenüber der Überbrückungshilfe II gegeben, beispielsweise bei der Ansetzbarkeit von Ausgaben für Instandhaltung, Modernisierungsmaßnahmen, Umsetzung von Hygienekonzepten, Investitionen in Digitalisierung und Kosten für Abschreibungen.

Für Unternehmen der Veranstaltungs-, Kultur- und Reisewirtschaft wird zusätzlich zur allgemeinen Personalkostenpauschale für jeden Fördermonat eine Anschubhilfe in Höhe von 20 Prozent der Lohnsumme eingeführt, die im entsprechenden Referenzmonat 2019 angefallen wäre. Die maximale Gesamtförderhöhe dieser Anschubhilfe beträgt 2 Millionen Euro.

Die Veranstaltungs- und Kulturbranche kann zusätzlich Ausfall- und Vorbereitungskosten, für Aktivitäten im Zeitraum Januar bis August 2021, geltend machen. 

Die Überbrückungshilfe III wird durch die Überbrückungshilfe plus ergänzt. Die Bedingungen entsprechen denjenigen der Überbrückungshilfe III. Neu ist eine „Restart-Prämie“, die denjenigen Unternehmen eine Personalkostenhilfe bietet, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal schneller aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen. Besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft können zusätzliche Förderungen beantragen. Anstelle der „Restart-Prämie“ kann auch die Anschubhilfe (siehe oben) weiter beantragt werden.

Die Überbrückungshilfe III kann nur über einen prüfenden Dritten beantragt werden.

Förderzeitraum Überbrückungshilfe III plus: 1. Juli bis 30. September 2021

Antragsfrist Ü III plus: 31. März 2022

Überbrückungshilfe Unternehmen - Überbrückungshilfe III Plus (ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de)

"Neustarthilfe plus für Soloselbständige" – als Teil der Überbrückungshilfe III

Soloselbstständige können 50 Prozent des Umsatzes des entsprechenden Vorkrisenzeitraums 2019 als einmalige Betriebskostenpauschale erhalten.

Am 15.6.2021 wurde beschlossen, die Neustarthilfe um die Monate Juli bis Ende September 2021 als Neustarthilfe plus zu verlängern und für diesen Zeitraum den Betrag auf max. 1.500.- € pro Monat/4.500.- € für die drei Monate zu erhöhen; also insgesamt max. 12.000.- € für diese neun Monate. 

Ebenso ist es nun möglich für die Monate Oktober bis Dezember Neustarthilfe Plus zu erhalten.

Voraussetzung ist, dass Sie Ihr Einkommen im Referenzzeitraum (im Normalfall das Jahr 2019)zu mindestens 51 Prozent aus selbständiger Tätigkeit erzielt haben. Beispiel: Bei einem Umsatz von 20.000.- € (Durchschnittsumsatz in der Künstlersozialkasse) werden also 5.000.- € Neustarthilfe gezahlt (50 Prozent des Referenzumsatzes für sechs Monate 2019 = 10.000.- €).

Die volle Betriebskostenpauschale erhält, wessen Umsatz im Zeitraum Januar 2021 bis Juni 2021 im Vergleich zu einem sechsmonatigen Referenzumsatz 2019 um 60 Prozent oder mehr zurückgegangen ist. Auch sogenannte unständig Beschäftigte können die Neustarthilfe beantragen; dies betrifft meist Schauspieler*innen. So werden kurz befristete Beschäftigungsverhältnisse von bis zu 14 zusammenhängenden Wochen und Einkünfte aus unständiger Beschäftigung den Umsätzen aus Soloselbständigkeit gleichgestellt. Die Betriebskostenpauschale wird zu Beginn der Laufzeit als Vorschuss ausgezahlt,auch wenn die konkreten Umsatzeinbußen während der Laufzeit Januar 2021 bis Juni 2021 noch nicht feststehen. Sollte der Umsatz während der sechsmonatigen Laufzeit bei über 40 Prozent des sechsmonatigen Referenzumsatzes liegen, sind die Vorschusszahlungen anteilig zurückzuzahlen.

Die Neustarthilfe ist aufgrund ihrer Zweckbindung nicht auf Leistungen der Grundsicherung u.ä. anzurechnen. Betroffene, die ihre selbständige Tätigkeit nach dem 1. Oktober 2019 begonnen haben und daher keine Jahresumsätze für 2019 vorweisen können, können als Referenzmonatsumsatz entweder den durchschnittlichen Monatsumsatz der beiden Vorkrisenmonate Januar und Februar 2020 oder den durchschnittlichen Monatsumsatz des 3. Quartals 2020 (1. Juli bis 30. September 2020) wählen.

Beantragung Elster Zertifikat bei zusammenveranlagten Personen: Bei einem Elster-Zertifikat für Zusammenveranlagung kann es zu Problemen kommen. Nach Aussage des Finanzamtes gilt es, hier ein neues Zertifikat zu beantragen (etwa zehn Tage). Dies nennt sich ein neues "Steuernummernzertifikat“. Bei der Frage "für wen" ist hier unbedingt auszuwählen "für eine Organisation"! Dann wechselt das System von der SteuerID-Nummer auf die Steuernummer. Somit eröffnet sich ein neues Konto. Dies hat (soll) keine Nachteile auf die zukünftige Veranlagung haben.

Bitte das zuständige Finanzamt kontaktieren und/oder die Elster Hotline: 0261 20 179 279. Weitere Kontaktnummern hier

Antragstellung bis 31. März 2022
Die Antragsstellung für den Zeitraum Juli bis September ist seit 15. Juli hier zu beantragen:

Zum Direktantrag

Weitere Informationen zur Neustarthilfe Plus finden Sie hier: 

Neustarthilfe plus für Unternehmen

Abrechnung der „Neustarthilfe plus für Soloselbstständige“

Wann?
Neustarthilfe (Förderzeitraum Januar bis Juni 2021) Direktantragstellerinnen und Direktantragsteller: ab 29. Oktober bis 31. Dezember 2021 bzw. vier Wochen nach Versand des Bewilligungsbescheides (wenn die NSH nach dem 1. Dezember 2021 bewilligt wurde). Die Frist für die Einreichung der Endabrechnung über prüfende Dritte ist der 30. Juni 2022.

Wo?
Endabrechnung erfolgt über das Endabrechnungsonline-Tool auf dieser Plattform.

Wie?
Bei der Endabrechnung ist der erzielte Umsatz im Förderzeitraum Januar bis Juni 2021 anzugeben. Im Rahmen dieser Selbstprüfung sind Einnahmen aus nichtselbstständigen Tätigkeiten und weitere Einnahmen – sofern vorhanden – zu den Umsätzen aus selbständiger Tätigkeit zu addieren. Sollte der Umsatz während der sechsmonatigen Laufzeit bei über 40 Prozent des sechsmonatigen Referenzumsatzes liegen, sind Direktantragstellende verpflichtet, der Bewilligungsstelle anfallende Rückzahlungen bis zum 31. Dezember 2021 unaufgefordert mitzuteilen und nach Empfang des endgültigen Bescheids der zuständigen Bewilligungsstelle im Frühjahr 2022 die potentiell anfallenden Rückzahlungen bis zum 30. Juni 2022 zu überweisen.

Weitere Informationen und Infografiken zu den Corona-Hilfen gibt es auf der Seite des Bundesfinanzministeriums.

Informationen speziell für Soloselbstständige und Freiberufler*innen gibt es auf der Seite des Bundeswirtschaftsministeriums.

Telefonische Auskunft gibt die Hotline des Bundes: 030 120021034 

Antragstellung, FAQ auf der Unternehmensseite der Überbrückungshilfen.

Deutsche Künstlerhilfe des Bundespräsidenten unterstützt in Not geratene ältere Künstler*innen

Ältere Künstler*innen (aller Genre), die zum kulturellen Ansehen der Bundesrepublik Deutschland beigetragen haben und in eine finanzielle Notlage geraten sind, können vom Bundespräsidenten Mittel der Deutschen Künstlerhilfe erhalten. Die Künstler*innen können eine solche Hilfe bei ihrer Landeskulturverwaltung (z. B. beim Kulturministerium oder bei der Senatsverwaltung des jeweiligen Landes) »beantragen«. Die Künstler*innen können gleichsam auch von ihren Interessenverbänden oder Künstler*innen-Organisationen vorgeschlagen werden.
Die Förderung erfolgt entweder in Form regelmäßiger Zahlungen – hauptsächlich für lebensältere oder schwer erkrankte Künstler*innen – oder als einmalige Zuwendung in akuten Notlagen. Bei einer auf Dauer angelegten Unterstützung beträgt die Zuwendungssumme jährlich 7.500 Euro, die in drei Teilbeträgen ausgezahlt wird. Die Einmalzahlungen  belaufen sich derzeit auf einen Betrag von 2.300 Euro pro Kalenderjahr.

Für mehr Informationen: Bundesverband freie darstellende Künste

BAFA-Beratungsförderung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle stellt im Rahmen des Programms „Förderung unternehmerischen Know-hows“ Beratungskostenzuschüsse für Unternehmen, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind, bereit. Dabei gibt es drei Bereiche:

  • „Unternehmen in Schwierigkeiten“ erhalten 90% Förderung der Beratungskosten bis zu einem maximalen Betrag von 2.700 €. Der Begriff „Unternehmen in Schwierigkeiten“ wird dabei genau definiert.
  • „Jungunternehmen“, die nicht älter als 2 Jahre sind, können zwischen 50 % und 80% (nach Bundesländern) erhalten. Bis zu 4.000 € Beratungskosten können gefördert werden, so dass Sie als Gründer einen Zuschuss zwischen 2.000.- € und 3200.- € erhalten.
  • „Bestandsunternehmen“, Bestandsunternehmen ab dem dritten Jahr nach Gründung. 

Bemessungsgrundlage: 3000 Euro, Förderquote zwischen 50% und 80% je nach Bundesland.

Beratungsthemen können sein: Handlungsmaßnahmen in der Corona-Krise, Corona-Soforthilfemaßnahmen, Liquiditätsplanung, Finanzplanung, Erstellung von Businessplan, Aufbau einer Finanzierungsstrategie, Anpassung oder Aufbau einer Marketingstrategie, Maßnahmen zur Digitalisierung, Wachstumsstrategien nach der Corona-Krise.

Das Programm ist bis zum 31. Dezember 2022 verlängert: bafa.de

Künstlersozialkasse

Die Möglichkeiten der Versicherten und Unternehmen, mit ihrer Arbeit Einkommen zu erwirtschaften, sind auch weiterhin stark eingeschränkt. Seit Beginn der Corona-Krise hat die Künstlersozialkasse sowohl ihren Versicherten als auch den Unternehmen weitgehende Zahlungserleichterungen und Fristverlängerungen gewährt.

1. Zahlungserleichterungen / Zahlungsaufschub
2. Minderung des voraussichtlichen Arbeitseinkommens
3. Wenn das Arbeitseinkommen nur noch geringfügig ist
4. Auswirkungen von „Corona-Soforthilfen“ auf das Arbeitseinkommen

Alle Informationen unter: kuenstlersozialkasse.de

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz – Corona Soforthilfe-Kredite für gemeinnützige Unternehmen

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) vergibt zinsgünstige Kredite für Betriebsmittel und Investitionen an gemeinnützige Organisationen und Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der andauernden Corona-Krise 2020 in Rheinland-Pfalz. In Kürze:

  • für gemeinnützige Organisationen und Unternehmen unabhängig von Größe, Rechtsform und Trägerschaft 
  • Kredithöchstbetrag von 2,3 Millionen Euro pro Organisation 
  • Endkreditnehmerzinssatz fest 1,50% p. a.
  • 100%ige Haftungsfreistellung für das durchleitende Kreditinstitut 
  • Betriebsmittel- und Investitionsfinanzierung in einem Kredit möglich

Die Antragsfrist 30. November 2020 ist aufgehoben! Für weitere Informationen: isb.rlp.de

Landesprogramme

Im Fokus. 6 Punkte für die Kultur

Maßnahme 3 - Kulturvereine für eine vielfältige Kultur

Gefördert werden gemeinnützige Vereine, die durch die Corona-Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten sind. Es werden Liquiditätsengpässe bei den laufenden Betriebskosten aufgefangen, maximal 12.000 Euro. 
Antragsschluss wurde bis 31. Dezember 2021 verlängert.

Stärkung der Vereinsarbeit im Kulturbereich zur Überwindung der Folgen der Corona-Pandemie

Antragsberechtigt sind Kulturvereine in RLP, die den Schwerpunkt ihres Vereinszwecks in den Bereichen der darstellenden Kunst, bildenden Kunst, kulturellen Bildung, Musik, Literatur, Soziokultur oder der Ausstellung künstlerischer oder kultureller Inhalte haben. Die Höhe der finanziellen Hilfen beträgt maximal 4000 Euro je Verein. Die Förderung erfolgt als Festbetragsfinanzierung. Es werden maximal 80% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben bezuschusst. 20 % der Finanzierungsmittel müssen aus Eigenmitteln oder sonstigen Einnahmen getragen werden, hierzu zählen keine Eigenleistungen.

Die Förderschwerpunkte des Programms erstrecken sich auf folgende Bereiche: 

  • Mitgliederwerbung/Imagekampagne
  • Digitalisierung
  • Strukturentwicklung
  • Nachwuchsarbeit

Antragsstart 1. September 2021, Antragsschluss verlängert bis 30. Juni 2022.

Schutzschild für Vereine in Not

Gemeinnützige Vereine, die aufgrund der Corona-Pandemie in Existenznot geraten sind, können einen Antrag auf Soforthilfe stellen. Die Landesregierung stellt für das Soforthilfe-Programm Mittel in Höhe von 10 Millionen Euro. Ziel ist es, gemeinnützigen Vereinen und Organisationen, denen durch die Pandemie Zahlungsunfähigkeit und Insolvenz drohen, wirksam zu unterstützen. Der Schutzschild bietet eine Soforthilfe in Form von Zuschüssen bis zu einer Höhe von insgesamt 12.000 Euro, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

Richtlinie des Landes Rheinland-Pfalz zu diesem Hilfsprogramm

Fragen und Antworten

Das Programm wird im Auftrag der Landesregierung von folgenden Institutionen umgesetzt:

Sportvereine: Landessportbund/Regionale Sportbünde (im Auftrag des Ministeriums des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz)
- Landessportbund Rheinland-Pfalz
- Sportbund Rheinland
- Sportbund Rheinhessen
- Sportbund Pfalz

Kulturvereine (Musik, Gesang, Chöre, Theater, Literatur, Heimatpflege, Brauchtum, Museumsvereine, Geschichtsvereine): Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur (im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz)

Auf den jeweiligen Homepages finden Sie Antragsformulare sowie Kontaktdaten für die Antragsberatung.
 
andere Vereine (bspw. aus den Bereichen Soziales, Frauen, Familie, Jugendarbeit, Natur-, Tier- und Umweltschutz, Klimaschutz, Bildung, Integration, Verbraucherschutz, Freizeit und Geselligkeit, u.v.m.):
Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Rheinland-Pfalz (im Auftrag der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz)

Antragsformular - bitte unterschrieben senden an:

Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion 
Abteilung 2 /Referat 24/ Corona-Vereinshilfe
Willy-Brandt-Platz 3
54290 Trier

Alle weiteren Dokumente senden Sie bitte als PDF-Datei (Gesamtgröße max. 3 MB) mit dem Betreff Antrag und Name des Vereins an: 
corona-vereinshilfe@add.rlp.de

"Wir tun was" – Ehrenamtsinitiative Rheinland-Pfalz

Finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten für bürgerschaftliche, selbstorganisierte Initiativen und Projekte der Corona Pandemie

Gefördert werden ehrenamtliche selbstorganisierte Projekte der Nachbarschaftshilfe. Die Projektförderung erfolgt in Form einer Erstattung von nicht gedeckten Auslagen für ehrenamtliche Aktionen oder Initiativen (Sachaufwendungen, organisatorische Aufwendungen etc.). Die Projektförderung erfolgt einmalig und als Anteilsfinanzierung in einer Höhe von bis zu 90 Prozent der voraussichtlichen Gesamtausgaben, maximal jedoch 500 Euro.

Zur Nachbarschaftshilfe und Bürgerengagement.

Alle Informationen und Formulare zur Antragsstellung sind auf der Website Fokus Kultur des Landes Rheinland-Pfalz zu finden.

Eine stets aktualisierte Übersicht über Corona-Förderprogramme erhalten Sie auf den Seiten der Kulturberatung.

Kulturberatung für das südliche Rheinland-Pfalz:
Roderick Haas
Kulturnetz Pfalz e.V.
Telefon: 0176 2326 3483
Mail: roderick.haas@kulturnetzpfalz.de

BASF-Hilfsfonds für Vereine in der Region Rhein-Neckar

BASF SE unterstützt gemeinnützige Institutionen in Höhe von 150.000 Euro mit der Aktion "Helping Hands Hilfsfonds Ehrenamt". Das Hilfsfonds zielt auf Vereine in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) aus allen Bereichen: Sport, Soziales, Bildung und Kultur. Durch Corona in eine wirtschaftliche Notlage geratene Vereine können Hilfen beantragen.

Für weitere Informationen zu Voraussetzungen, Antragstellung und Laufzeit dieser Förderung wird auf die BASF-Seite verwiesen.

Solopart

Solopart ist ein Projekt für Kulturschaffende, Soloselbstständige und Kleinstunternehmer*innen, die in Rheinland-Pfalz ansässig sind. es werden kostenlose und professionelle Einzelcoachings geboten, die sich an den individuellen Bedürfnissen derjenigen orientieren, die dieses Angebot beanspruchen. Konkret könnten jeweils folgende Punkte angesprochen werden:

  • Mein Profil - Wo möchte ich hin, was brauche ich dafür? 
  • Mein geschäftliches und finanzielles Handeln - Büroorganisation, Vorsorgestrategien, Werbung...
  • Mein Ausblick: Welche konkreten Schritte möchte ich umsetzen? Gibt es dafür Fördermöglichkeiten, Fort-/Weiterbildungen? 

Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Herold unter Tel:  6131 140 86 21 beziehungsweise E-Mail: a.herold@arbeit-und-leben.de zur Verfügung.