Stadtmuseum

Das Stadtmuseum will als Ort der Begegnung den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt die Geschichte Ludwigshafens vermitteln.

Das Stadtmuseum Ludwighafen dient allen Menschen als Ort der Bildung, der Begegnung und des Austauschs. Es befand sich zuletzt, von 1984 bis 2021, auf der oberen Ebene im mittlerweile geschlossenen Rathaus-Center in der Innenstadt. Derzeit werden seine Bestände während einer Übergangsphase komplett eingelagert. Voraussichtlich im Jahr 2023 wird das Stadtmuseum seine Pforten am neuen Standort im Stadtteil Süd wieder öffnen, in der sogenannten Rhenushalle am Luitpoldhafen, wo es dann künftig gemeinsam mit dem Stadtarchiv Ludwigshafen das "Haus der Stadtgeschichte“ bildet.

Die Kernaufgabe des Stadtmuseums ist es, die Geschichte Ludwigshafens schlaglichtartig anhand von Exponaten, Texten, Medienstationen u.a. allgemeinverständlich zu beleuchten. Das Spektrum an Themen umfasst dabei vor allem die Epoche vom Anfang des 17. bis zur Stadtgründung Mitte des 19. Jh. sowie kurze Abrisse zu allen Stadtteilen, von denen einige auf eine eigene lange Ortsgeschichte zurückblicken.

Weitere Schwerpunkte liegen auf den Bereichen "Arbeit und Industrie“, den beiden Weltkriegen, der Zeit des Wiederaufbaus und beginnenden Wirtschaftswunders, "Kultur und Vielfalt“ und darunter Aspekte wie Vereinsleben, Sport und Freizeit, Kunst im Öffentlichen Raum, Söhne und Töchter der Stadt, Einwanderungsgeschichte und religiöse Vielfalt. Ebenso prägend für Ludwigshafen sind die Komplexe "Mobilität und Wachstum“, also Stadtentwicklung, Straßen, Nahverkehr, die Lage am Rhein sowie das Thema Naherholung.

Neben einer ständigen Schausammlung gehören Sonderausstellungen zu lokalen oder regionalen gesellschaftshistorischen Themen oder urbanen Fragen mit einem vielseitigen Begleitprogramm zum klassischen Museumsbetrieb, ebenso ein individuelles museumspädagogisches Angebot.

Bevor das Stadtmuseum Ludwigshafen an seinem neuen dauerhaften Standort wieder in gewohnter Weise zu einem Ort der Bildung und Begegnung werden kann, wird es diverse "Museum unterwegs“-Projekte und Programme geben. Während sich Schulen und andere Bildungseinrichtungen das Stadtmuseum in Form von Workshop-Angeboten "ins Klassenzimmer“ holen können, wird es in der Übergangsphase auch Ausstellungen und Kooperationen an verschiedenen Gastspielorten sowie darüber hinaus virtuelle Präsentationen geben.