Ein neuer Platz, mehr Grün, eine neue dem Wohle aller dienende Einrichtung – all das ist dank eines Förderprogrammes des Landes möglich.

Die Stadt Ludwigshafen hat sich neben Koblenz, Trier und Landau erfolgreich bei der Förderinitiative "Stadtdörfer" des Landes Rheinland-Pfalz beworben. Nun hat sie vom Ministerium des Innern und für Sport den Zuschlag für die Stadtteile Oppau und Edigheim erhalten. Damit haben Bewohnerinnen und Bewohner unter Begleitung des Landdauer Büros Stadtimpuls und der Stadtverwaltung innerhalb von zwei Jahren die Möglichkeit, bürgerschaftlich getragene Projekte sowie mindestens ein öffentliches Vorhaben, wie die Gestaltung eines Platzes, einer Grünfläche oder der Bau einer Einrichtung für den Gemeinbedarf, mit Fördermitteln umzusetzen. Welche Projekte in Frage kommen und welche umgesetzt werden sollen, ergibt sich in einer Aktivierungs- und Konzeptphase.

Zwei Phasen

Die Förderinitiative wird in zwei Phasen ablaufen. Im Zuge der ersten Phase wird das vom Ministerium ausgewählte und beauftragte Büro Stadtimpuls in den kommenden Monaten mit den Bürgerinnen und Bürger in den beiden Stadtteilen eine Bestandsanalyse und die Konzeptfindung durchführen. Hierbei soll es auch möglich sein, digitale Instrumente einzusetzen. Im Zuge dieses Verfahrens werden die Projekte generiert und ausgewählt. In der sich anschließenden zweiten Phase erfolgt die Umsetzung und Förderung, für die es dann noch konkreter Zuwendungsbescheide seitens des Ministerium des Innern und für Sport (MDI) bedarf. Der Zuwendungsrahmen für die Projektförderung in Oppau und Edigheim liegt nach Aussage des MDI bei einem Betrag von rund 915.000 Euro. Der Fördersatz wird sich voraussichtlich zwischen 80 und 90 Prozent bewegen. Mit der Umsetzung der geförderten Projekte ist frühestens im Jahr 2021 zu rechnen.