Ludwigshafen Pressemeldungen https://www.ludwigshafen.de/ de-de Stadt Ludwigshafen Sat, 04 Apr 2020 16:04:49 +0200 Sat, 04 Apr 2020 16:04:49 +0200 TYPO3 EXT:news news-11457 Fri, 03 Apr 2020 12:50:53 +0200 Erste Videokonferenz von Stadtvorstand und Fraktionsvorsitzenden – regelmäßige Termine vereinbart https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/4/3/erste-videokonferenz-von-stadtvorstand-und-fraktionsvorsitzenden-regelmaessige-termine-vereinbart/ Aufgrund der Corona-Pandemie finden derzeit keine Sitzungen der stadträtlichen Gremien statt. Um die Vorsitzenden der acht im Stadtrat vertretenen Fraktionen über die aktuellen Entwicklungen in Ludwigshafen zu informieren, hatte Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck am gestrigen Donnerstag, 2. April 2020, zu einer Videokonferenz mit dem Stadtvorstand eingeladen. Dabei kamen die Beteiligten überein, zukünftig wöchentlich solche Videokonferenzen abzuhalten. Gleichzeitig haben die Teilnehmer*innen vereinbart, dass der Stadtrat wie geplant am 27. April zu einer Sitzung zusammentreten wird, allerdings mit einer reduzierten Anzahl von Ratsmitgliedern und einer reduzierten Tagesordnung. Die Beschlussfähigkeit des Gremiums bleibt sichergestellt. Der Stadtrat ist nach den Bestimmungen der Gemeindeordnung Rheinland-Pfalz beschlussfähig, wenn bei der Beschlussfassung mehr als die Hälfte der gesetzlichen Zahl der Ratsmitglieder anwesend ist. Die Fraktionen werden auf Anträge und Anfragen verzichten. Anfragen der Fraktionen können vorab zur Beantwortung an die Verwaltung gesandt werden. Gäste sollen zur Sitzung im Stadtratssaal nicht zugelassen werden, die Sitzung wird live ins Internet übertragen. Derzeit sind folgende Tagesordnungspunkte vorgesehen: Wahl eines/einer neuen Beigeordneten für das Baudezernat, Satzungsbeschluss für den Vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 648 „Hochhaus Berliner Platz“ sowie Informationen des Stadtrates über Eilentscheidungen des Stadtvorstandes in den zurückliegenden Wochen.

"Dieser erste Austausch mit allen Fraktionsvorsitzenden, dem nun wöchentlich weitere Videokonferenzen folgen werden, war mir und den Kolleg*innen im Stadtvorstand sehr wichtig. Wir müssen derzeit situationsbedingt sehr viele schnelle Entscheidungen treffen, die wir selbstverständlich mit dem Stadtrat rückkoppeln wollen. Den Fraktionen danke ich für das Vertrauen, das uns in dieser schwierigen Lage entgegengebracht wird. Es wurde deutlich, dass wir alle an einem Strang ziehen, damit wir in Ludwigshafen gut aufgestellt sind und die Menschen in der Stadt so gut wie möglich vor den Auswirkungen der Corona-Pandemie schützen können," so OB Steinruck.

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news-11456 Fri, 03 Apr 2020 08:44:32 +0200 Behinderungen in der Maximilianstraße https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/4/3/behinderungen-in-der-maximilianstrasse/ Der Abwasserkanal in der Maximilianstraße zwischen Krügerstraße und Rheingönheimer Straße muss saniert werden. Für die Umsetzung der Kanalsanierung sind im Vorfeld Untersuchungen des Baugrundes erforderlich. Hierfür werden im genannten Straßenabschnitt am Donnerstag, 16. April 2020, zwischen 8 und 17 Uhr, punktuelle Absperrungen eingerichtet, wodurch es bei der Durchfahrt zu leichten Behinderungen kommen kann.

Bei Rückfragen steht die Projektleiterin des Wirtschaftsbetriebes Ludwigshafen (WBL), Bereich Stadtentwässerung und Straßenunterhalt, Birgit Bruschke, unter der Telefonnummer 0621 504-6804 zur Verfügung.

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news-11455 Thu, 02 Apr 2020 18:51:27 +0200 Asylbewerberunterkunft bleibt zunächst unter Quarantäne https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/4/2/asylbewerberunterkunft-bleibt-zunaechst-unter-quarantaene/ Die Asylbewerberunterkunft in Oggersheim, die am gestrigen Mittwoch unter Quarantäne gestellt wurde, bleibt dies auch zunächst. "Im Einvernehmen mit dem Gesundheitsamt halten wir die Quarantäne in der Asylbewerberunterkunft in der Mannheimer Straße bis auf weiteres aufrecht", sagt Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck. Mittlerweile ist noch eine dritte Person positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Die Stadtverwaltung hat mit dem Gesundheitsamt vereinbart, die bisher drei infizierten Bewohner in anderen Räumlichkeiten innerhalb der Stadt Ludwigshafen unterzubringen. Dieser Umzug wird gerade vorbereitet. "Wir sind uns bewusst, dass die Situation für die von der Quarantäne Betroffenen unter diesen Umständen eine große Belastung bedeutet. Wir versuchen daher alles, um die Lage für alle erträglicher zu machen", sagt Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck. Die medizinische Versorgung der Bewohner vor Ort wird durch lokale Ärzte sichergestellt. Die Versorgung der Bewohner mit Lebensmitteln zur Selbstversorgung ist ebenso organisiert. "Wichtig ist die enge Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und dem medizinischen Fachpersonal. Wir setzen alles daran, die Quarantänezeit zu verkürzen, aber wir müssen im Interesse aller absolut sicher sein. Mein Dank gilt all den Menschen und Institutionen, die uns in dieser Situation mit Rat und Tat unterstützen", sagte Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck.

"Da wir vorbereitet waren, konnten wir in kürzester Zeit alles Wichtige veranlassen und organisieren. Für uns in der Sozialverwaltung ist das gleichwohl eine große Aufgabe, die wir gemeinsam mit Kolleg*innen bewältigen. Die Menschen in der Unterkunft können sicher sein, dass sie gut versorgt sind", ergänzt Sozialdezernentin Beate Steeg.

Die Stadt Ludwigshafen hatte am Mittwoch, 1. April 2020, die Bewohner einer Sammelunterkunft für Asylsuchende im Stadtteil Oggersheim unter Quarantäne gestellt, nachdem zwei Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren. Der Schritt war notwendig, da die Bewohner innerhalb der Unterkunft Gemeinschaftseinrichtungen nutzen oder auch Wohnräume teilen. 171 Männer sind in der Sammelunterkunft untergebracht. Die Unterkunft besteht aus drei Gebäuden mit je zwei Stockwerken und bietet Platz für bis zu 300 Personen.

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news-11454 Thu, 02 Apr 2020 15:39:19 +0200 Gedenken an Helmut Kohl: OB Steinruck würdigt großen Europäer https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/4/2/gedenken-an-helmut-kohl-ob-steinruck-wuerdigt-grossen-europaeer/ Bundeskanzler a.D. Dr. Helmut Kohl wäre am morgigen Freitag, 3. April 2020, 90 Jahre alt geworden. Die Stadt Ludwigshafen am Rhein würdigt ihren Ehrenbürger aus diesem Anlass mit einer Kranzniederlegung an seinem Grab in Speyer. Aufgrund der Corona-Pandemie musste eine geplante gemeinsame Gedenkstunde vor Ort abgesagt werden.

"Helmut Kohl hat sich herausragende Verdienste um die Einheit Europas erworben. Gerade heute, wo Europa, wo der europäische Gedanke, von stärker hervortretenden nationalen Interessen überlagert wird, ist der Geburtstag dieses großen Europäers eine gute Gelegenheit für ein Bekenntnis zur europäischen Einigung und zu den Grundlagen der freiheitlichen Demokratien, auf denen dieses geeinte Europa beruht", so Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck.

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news-11453 Wed, 01 Apr 2020 16:48:13 +0200 Corona-Pandemie: Stadt stellt Bewohner von Sammelunterkunft unter Quarantäne https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/4/1/corona-pandemie-stadt-stellt-bewohner-von-sammelunterkunft-unter-quarantaene/ Aus Gründen des Gesundheitsschutzes hat die Stadt Ludwigshafen heute die Bewohner einer Sammelunterkunft für Asylsuchende im Stadtteil Oggersheim unter Quarantäne gestellt. Nachdem zwei Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren, leitete die Stadtverwaltung umgehend die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ein.

Da die Bewohner innerhalb der Unterkunft Gemeinschaftseinrichtungen nutzen oder Räumlichkeiten teilen, musste Quarantäne für alle angeordnet werden. "Wir ergreifen konsequent alle erforderlichen Maßnahmen, um eine Ausbreitung des Virus zu unterbinden. Deshalb haben wir diesen Schritt vollzogen. Wenn Menschen nah miteinander leben, ist die Gefahr, dass das Virus sich weiterverbreitet, einfach gegeben. Deshalb mussten wir schnell und entschlossen handeln", sagte Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck. 

"Wir informieren die Bewohner, was nun zu tun ist, und warum wir welche Entscheidungen treffen mussten. Natürlich ist dies keine leichte Situation, aber wir müssen solidarisch und verantwortungsvoll damit umgehen. Die Versorgung der Bewohner wird gewährleistet, niemand wird allein gelassen", betont Sozialdezernentin Beate Steeg. Die Stadtverwaltung sei auch auf solche Szenarien vorbereitet, auch wenn sie eine Herausforderung darstellten. "Wir setzen auf klare Kommunikation, damit alle wissen, woran sie sind. Diese Transparenz gilt für die Betroffenen, aber auch die Öffentlichkeit gleichermaßen", so die OB.

171 Männer sind derzeit in der Sammelunterkunft untergebracht. Die Quarantäne bedeutet, dass die Unterkunft in den kommenden zwei Wochen nicht verlassen werden darf.

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news-11452 Wed, 01 Apr 2020 14:15:29 +0200 Projekt "Hilfe jetzt - für Senior*innen in Ludwigshafen" hat aktuell genug Ehrenamtliche – Senior*innen können sich melden https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/4/1/projekt-hilfe-jetzt-fuer-seniorinnen-in-ludwigshafen-hat-aktuell-genug-ehrenamtliche-seniorin/ Nicht jeder und jede kann auf familiäre und nachbarschaftliche Hilfen zurückgreifen. Deshalb gibt es für die Zeit der Corona-Krise "Hilfe Jetzt – für Senior*innen in Ludwigshafen". Bei dem Projekt der Seniorenförderung der Stadt Ludwigshafen entstand in kürzester Zeit ein Hilfenetzwerk. Innerhalb von einer Woche seit Beginn des Projekts haben sich 62 Bürger*innen und verschiedene Organisationen gemeldet, die ehrenamtlich helfen wollen. Senior*innen und Menschen, die zur Risikogruppe gehören, haben dadurch die Möglichkeit, zu Hause zu bleiben, um sich keiner Gefährdung auszusetzen. Es haben sich somit bereits genügend Helfer*innen gemeldet. Senior*innen, die Hilfe benötigen, dürfen sich jederzeit an "Hilfe Jetzt" wenden. Insgesamt hat es bislang schon 24 Einsätze der Helfer*innen gegeben. Es dürfen gerne mehr werden.

"Die große Hilfsbereitschaft ist sehr beeindruckend. Ich möchte mich ganz herzlich bei allen, die unserem Aufruf gefolgt sind, bedanken", sagt Beate Steeg, Dezernentin für Soziales und Integration der Stadt Ludwigshafen.

Das Projekt funktioniert so: Die Seniorenförderung der Stadt Ludwigshafen vermittelt Senior*innen, die aufgrund der Corona-Pandemie aus Sicherheitsgründen nicht mehr aus dem Haus gehen möchten, ehrenamtliche Helfer*innen aus ihrem Stadtteil. Diese gehen für die Senior*innen einkaufen, besorgen Rezepte oder Medikamente. Die Vermittlung erfolgt telefonisch montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr unter der Nummer 0621 504-2699. Die Übergabe von Einkaufslisten und Geld erfolgt im Umschlag vor der Haustüre mit dem notwendigen Sicherheitsabstand. Die ehrenamtlichen Helfer*innen können sich mit ihrem Personalausweis ausweisen.

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news-11451 Tue, 31 Mar 2020 16:35:56 +0200 Stadt entlastet Familien: Beiträge für Krippen und Horte werden erstattet https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/31/stadt-entlastet-familien-beitraege-fuer-krippen-und-horte-werden-erstattet/ Die Stadt Ludwigshafen wird Eltern für die Zeit der coronabedingten Kita-Schließungen die Beiträge für Krippen- und Hortplätze in Kindertagesstätten erstatten, sofern diese Plätze nicht im Rahmen der derzeit angebotenen Notbetreuung in Anspruch genommen werden. Dies gilt auch für das Kostgeld, das Eltern für die Verpflegung in den Kitas zahlen. Das hat der Stadtvorstand in seiner Sitzung am heutigen 31. März 2020 entschieden. Darüber hinaus werden Tagespflegepersonen von der Stadt weiterbezahlt, auch wenn sie derzeit keine Kinder betreuen. Auch die Musikschulgebühren werden für die Zeit der coronabedingten Schließung der Musikschule erstattet.

"Der Stadtvorstand hat einstimmig diese Entlastungen zugunsten der Familien in Ludwigshafen beschlossen, um ein Zeichen zu setzen, dass wir um die besonderen Herausforderungen wissen, die durch die Schließung von Kindertagesstätte und Schulen entstanden sind. Gleichzeitig wollen wir ein Signal an die Tagespflegepersonen senden, dass wir ihre Arbeit sehr schätzen und ihnen mit dieser Entscheidung Sicherheit geben möchten", so Bürgermeisterin Prof. Dr. Cornelia Reifenberg. Die Eltern werden jeweils zeitnah durch die Bereiche der Stadtverwaltung weiter informiert.

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news-11450 Tue, 31 Mar 2020 14:49:54 +0200 "Eine gemischte Tüte - von Kiosken und Trinkhallen in Ludwigshafen": Ausstellung online auf www.ludwigshafen.de https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/31/eine-gemischte-tuete-von-kiosken-und-trinkhallen-in-ludwigshafen-ausstellung-online-auf-wwwludw/ Als Beitrag des Stadtmuseums im Rathaus-Center zum OFF//FOTO 2020, Festival für künstlerische Fotografie in Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg und der Metropolregion Rhein-Neckar ist vom 2. April bis Ende Juni 2020 die Foto-Ausstellung "Eine gemischte Tüte - von Kiosken und Trinkhallen in Ludwigshafen" zu sehen - wegen der Schließung des Stadtmuseums allerdings nicht vor Ort, sondern im Internet auf der Homepage der Stadt, unter www.ludwigshafen.de/stadtmuseum/kioske.

Damit will das Stadtmuseum, unterstützt durch den Bereich Öffentlichkeitsarbeit der Stadt, Interessierten die Möglichkeit bieten, das Ausstellungsprojekt online zu verfolgen. Die sogenannten Trinkhallen entstanden in Zeiten der fortschreitenden Industrialisierung ab Mitte des 19. Jahrhunderts. Zunächst dienten sie als Wasserhäuschen, die Mineralwasser anboten, sei es, um den Alkoholkonsum der Arbeiter einzudämmen oder um allgemein etwas für die "Volksgesundheit" zu tun, da Leitungswasser noch nicht gut trinkbar war. Bald erweiterten die Trinkhallen jedoch ihr Warenangebot und breiteten sich aus. Immer noch gibt es in Deutschland geschätzt über 20.000 von ihnen. Ob man dort Süßigkeiten, Bier, Zigaretten, Zeitschriften oder anderes schnell, unkompliziert und oftmals auch außerhalb gängiger Ladenöffnungszeiten kaufen möchte, der Umsatz dieser Kleinstgeschäfte ist bis heute ein nicht unbedeutender Wirtschaftsfaktor.

Auch die soziale Komponente von Kiosken und Trinkhallen als wichtige Treffpunkte für Menschen einer gemeinsamen Nachbarschaft ist nicht zu unterschätzen. Einige haben sogar eine richtig emotionale Bindung an "ihr" Kiosk. Etwas, das kaum ein Supermarkt heutzutage zu leisten vermag. Teilweise wird der Aufenthalt am Kiosk als Teil eines persönlichen Heimatgefühls empfunden.

Kerngebiete für Kioske und Trinkhallen sind das Ruhrgebiet, Berlin sowie der Frankfurter Raum, doch auch andere Großstädte mit einem Schwerpunkt auf Industrie wie beispielsweise Ludwigshafen. Heute gibt es zwar längst nicht mehr so viele Kioske oder Trinkhallen wie vor allem zur Zeit des sogenannten Wirtschaftswunders ab den späten 1950er Jahren. Dafür zeugen spannende und berührende Fotografien von ihrer "Glanzzeit". Diese Fotografien einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, bildete die Idee zu dieser Ausstellung.

Die auf www.ludwigshafen.de gezeigten Fotografien aus unterschiedlichen Jahrzehnten und ganz verschiedenen Standorten im gesamten Stadtgebiet des heutigen Ludwigshafens präsentieren und dokumentieren ohne den Anspruch auf Vollständigkeit und ohne einen Schwerpunkt auf ihre künstlerische Qualität und Bedeutung, einen berührenden Rück- und Einblick in einen Teil der städtischen Geschichte und des urbanen Alltagslebens.

Die Idee zur Ausstellung hatte der Ludwigshafener Roland Koch. Er ist passionierter Sammler alter Stadtansichten und langjähriger treuer Besucher des Stadtmuseums.

Für das aktuelle Projekt hat er im Stadtarchiv recherchiert und auch neue Fotos aus dem heutigen Stadtbild beigesteuert. Hauptquelle der hier gezeigten Bilder ist das Stadtarchiv Ludwigshafen. Weitere Ergänzungen aktueller Ansichten stammen von Roland Koch, dem Initiator der Ausstellung, und Prof. Dr. Michael Fingerle sowie den Leihgeber* innen Bernd Detroy, Matthias Thomas Fanck und Sandra Abel. Kuratiert wurde die Ausstellung von der Leiterin des Stadtmuseums, Dr. Regina Heilmann.

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news-11449 Mon, 30 Mar 2020 17:20:00 +0200 Corona: 65 Verstöße festgestellt – Mehrere Bußgeldverfahren eingeleitet https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/30/corona-65-verstoesse-festgestellt-mehrere-bussgeldverfahren-eingeleitet/ In Ludwigshafen hat der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) seit Freitag, 27. März 2020, im gesamten Stadtgebiet mehr als 200 Kontrollen – zusätzlich zu den allgemeinen Streifengängen – durchgeführt, um die Vorsorgemaßnahmen zu überwachen, die weitere Corona-Infektionen verhindern sollen. Dabei ahndete der KVD 65 Verstöße, bei denen es überwiegend um größere Men-schenansammlungen ging. Im Zuge dieser Verstöße wurden auch mehrere Bußgeldverfahren eingeleitet. Vom frühen Morgen bis zu Nachtzeit überprüften die Einsatzkräfte den Einzelhandel, Sportstätten, Spielplätze und Grünanlagen, um eventuelle Verstöße gegen das Kontaktverbot und die Allgemeinverfügung zu unterbinden. In einigen Fällen mussten die Einsatzkräfte Gewerbetreibende ermahnen, den erlassenen Abstands- und Hygienevorschriften nachzukommen.

Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck mahnte zur Einhaltung der Maßnahmen, um den Anstieg der Corona-Erkrankungen zurückzudrängen. "Jede Bürgerin und jeder Bürger muss die Gefahr durch das neuartige Coronavirus ernstnehmen und bereit sein, einen persönlichen Beitrag zum Schutz der Allgemeinheit zu leisten. Der Stadtverwaltung ist bewusst, dass die Maßnahmen, um die Ausbreitung der Infektionen einzudämmen, erheblich sind, aber sie dienen dazu, Schaden von den Menschen in dieser Stadt abzuwenden", sagte Steinruck. Erfreulich sei, dass sich die Mehrheit an diese Regeln halte.

"Die Kontrollen der vergangenen Tage sind angesichts des Personaleinsatzes und der Fülle der zu kontrollierenden Sachverhalte außergewöhnlich, aber wegen der Corona-Pandemie notwendig", erklärte Kämmerer und Ordnungsdezernent Andreas Schwarz. "Im Namen der Stadt danke ich den vielen, engagierten Einsatzkräften, die täglich diese große Herausforderung annehmen und dazu beitragen, dass Ludwigshafen in diesen Krisenzeiten gut aufgestellt ist", fügte er hinzu.

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news-11448 Mon, 30 Mar 2020 12:58:48 +0200 Hotline für Unternehmen bei W.E.G https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/30/hotline-fuer-unternehmen-bei-weg/ Die Corona-Krise trifft auch die lokale Wirtschaft, - besonders die kleinen und Solo-Unternehmen - sehr hart. Gerade hier seien Umsatzeinbrüche von mehr als 50 Prozent keine Seltenheit, so Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck. "Es ist mir ein wichtiges Anliegen als Stadt zu helfen, wo wir direkten Einfluss und Möglichkeiten dazu haben," so Steinruck. Die Stadt gewähre bereits allen wirtschaftlich stark von der Corona-Krise Betroffenen zur Existenzsicherung in begründeten Fällen auf Antrag einen Zahlungsaufschub von städtischen Forderungen zunächst bis 30. September 2020. Nun hat OB Steinruck die WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft (W.E.G.) darüber hinaus gebeten, ihre Lotsentätigkeit in diesen Zeiten auszubauen. Ab sofort ist eine Beratungshotline unter der Nummer 0621 504-4300 geschaltet. In der Zeit von Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr und am Freitag von 8 bis 14 Uhr steht den Unternehmen die W.E.G. nach besten Möglichkeiten zur Verfügung. Eine schriftliche Beratung ist auch über E-Mail beratung@weg-ludwigshafen.de möglich.

Die WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft (W.E.G.) hat dazu eine kleine kompakte Information für Unternehmen zusammengestellt, die laufend fortgeschrieben werden soll. Sie ist im Internet abrufbar unter www.ludwigshafen.de.

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news-11445 Mon, 30 Mar 2020 12:42:08 +0200 Auffahrt auf die B 44 aus Süden in Fahrtrichtung Mannheim kurzfristig gesperrt https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/30/auffahrt-auf-die-b-44-aus-sueden-in-fahrtrichtung-mannheim-kurzfristig-gesperrt/ Wegen Instandsetzungsarbeiten an den Schutzplanken wird die Auffahrtsrampe von der Rheinuferstraße auf die B 44 am Mittwoch, 1. April 2020, von 9 bis 15 Uhr gesperrt. Die Stadt bittet die Verkehrsteilnehmer*innen, die ausgeschilderte Umleitung über Rheinuferstraße, Hemshofknoten und Kurt-Schumacher-Brücke nach Mannheim zu nutzen.

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news-11444 Mon, 30 Mar 2020 12:41:35 +0200 Schutzplanken der Abfahrt A650 zur Bruchwiesenstraße werden instandgesetzt https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/30/schutzplanken-der-abfahrt-a650-zur-bruchwiesenstrasse-werden-instandgesetzt/ Die Schutzplanken im Bereich der Abfahrt A650 zur Bruchwiesenstraße müssen instandgesetzt werden. Aus diesem Grund wird die Abfahrt am Dienstag, 7. und Mittwoch, 8. April 2020, jeweils in der Zeit von 9 bis 15 Uhr für den Verkehr gesperrt. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Oggersheim Süd wird ausgeschildert.

Der Bereich Tiefbau bittet für die Beeinträchtigungen um Verständnis.

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news-11443 Mon, 30 Mar 2020 12:31:12 +0200 Stadtbibliothek Ludwigshafen unterstützt Schüler*innen, Lehrkräfte und Schulen während der Schulschließungen mit umfangreichem Digital-Angebot von Brockhaus https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/30/stadtbibliothek-ludwigshafen-unterstuetzt-schuelerinnen-lehrkraefte-und-schulen-waehrend-der-schulschl/ Die Stadtbibliothek Ludwigshafen und der Wissens- und Bildungsanbieter Brockhaus stellen ab sofort für die Dauer der Schulschließung die Online-Lernhilfe "Schülertraining" kostenfrei zur Verfügung. Mit dem Angebot erschließen sich Schüler*innen der Klassen 5 bis 10 in einer sicheren, werbefreien Lernwelt den Schulstoff in spannenden Lernmodulen selbst. Mit einem gültigen Bibliotheksausweis können sie jederzeit von zu Hause aus auf das Angebot zugreifen.

Das Brockhaus "Schülertraining" für die Fächer Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik hilft Schülern beim Verstehen von Unterrichtsinhalten, Schließen von Wissenslücken und Vertiefung von bereits erlerntem Stoff. Von Fachexperten und Didaktikern entwickelt, fördert das Brockhaus "Schülertraining" neben dem Umgang mit Computer und Internet auch Lesekompetenzen, Textverständnis und eigenständiges Arbeiten. Auf dem Youtube-Kanal der Stadtbibliothek ist eine kurze Videoanleitung zur Bedienung des Brockhaus.

Auf den Brockhaus kann nur mit einem gültigen Benutzerausweis zugegriffen werden. Für Schüler*innen bis 18 Jahren ist der Bibliotheksausweis kostenlos. Für Interessierte ohne Benutzerausweis bietet die Stadtbibliothek Ludwigshafen ab sofort die Möglichkeit der Anmeldung per E-Mail an.

Und so funktioniert es: Es müssen nachfolgende Daten per E-Mail an beate.minninger@ludwigshafen.de übermittelt werden: die Kopie des Personalausweises (Vorder- und Rückseite) oder Kopie des Reisepasses mit Adressnachweis sowie die E-Mailadresse.

Die Forderung der Jahresgebühr (18 Euro Stadtbibliothek Ludwigshafen oder 24 Euro Metropol-Card) wird zugesendet und die Anmeldedaten elektronisch übermittelt. Mit einem gültigen Benutzerausweis sind auch alle anderen digitalen Angebote der Stadtbibliothek nutzbar.

Zu den Digitalen Angeboten zählen die Onleihe mit eMedien für jedes Alter, wie Bücher, Zeitungen und Zeitschriften, Hörbücher, der Pressreader mit einer großen Auswahl bekannter, deutschsprachiger sowie fremdsprachiger Zeitschriften und Zeitungen und die Datenbank Munzinger, die für Schüler*innen zuverlässige und zitierfähige Einträge zu vielen Themenbereichen bieten. Informationen gibt es bei der Stadtbibliothek unter 0621 504-2611.

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news-11442 Mon, 30 Mar 2020 12:29:59 +0200 Jugendförderung und Erziehungsberatung: Aktuelle Informationen für Kinder und Jugendliche https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/30/jugendfoerderung-und-erziehungsberatung-aktuelle-informationen-fuer-kinder-und-jugendliche/ Der Bereich Jugendförderung und Erziehungsberatung der Stadt passt sein Angebot an die derzeitigen Anforderungen an. Nachdem alle Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt seit 12. März 2020 geschlossen sind, bieten die Einrichtungen Kontaktmöglichkeiten per Telefon oder E-Mail an. Kinder und Jugendliche können sich montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr mit ihren Sorgen, Fragen oder Problemen, insbesondere bei der Erledigung schulischer Aufgaben, aber auch mit Ideen und Wünschen an die Mitarbeiter*innen vor Ort wenden. Die Kontaktdaten der Einrichtungen sowie weitere Angebote, wie Tipps für Spiele sowie Ideen und Anregungen, wie auch die Zeit zu Zuhause Spaß und Sinn machen kann, werden im Jugendportal unter www.lu4u.de eingestellt oder können alternativ beim Kinder- und Jugendbüro der Stadt unter Telefon 0621 504-2863 nachgefragt werden.

Die Mitarbeiter*innen der Straßensozialarbeit sind nach wie vor persönlich in Ludwigshafen unterwegs und in bewährter Weise telefonisch, über Social media oder zentral per E-Mail unter streetwork@ludwigshafen.de erreichbar.

Auch die Jugendberufshilfe bietet derzeit telefonische Unterstützung bei der Berufsorientierung und Berufswahl sowie bei individuellen Fragen zum Bewerbungsprozess. Gabriele Diehm ist telefonisch zu erreichen unter 0172 13 08 234 oder per E-Mail gabriele.diehm@ludwigshafen.de.

Die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern (Erziehungsberatung) der Stadt bietet weiterhin Beratung und Hilfestellung. Der Kontakt kann montags bis freitags in der Zeit zwischen 9 und 16.30 Uhr telefonisch über die Nummer 0621 504-3056, per E-Mail über erziehungsberatung@ludwigshafen.de oder über die online Anmeldung auf der Website www.lu4u.de hergestellt werden.

Auch bei Themen und Fragestellungen, die jetzt vermehrt auftreten. "Wie gestalte ich den Tagesablauf in der aufgezwungenen familiären Dichte?", "Meine Kinder wollen sich mit Freunden treffen, wir haben ständig Streit, weil allen die Decke auf den Kopf fällt" , "Wir haben als Eltern große Ängste, wie können wir unseren Kindern Sicherheit geben?", "Unsere Tochter macht sich große Sorgen um die Großeltern, wie können wir damit umgehen?" und vieles mehr telefonisch bieten die Fachkräfte der Beratungsstelle kompetente Unterstützung an.

Der Bereich Jugendförderung und Erziehungsberatung ist von Montag bis Donnerstag von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie Freitag von 9 bis 12 Uhr unter der zentralen Telefonhotline 0621 504-2863 zu erreichen und per Mail unter der Adresse: jufoe-EB@ludwigshafen.de. Das Team meldet sich so schnell wie möglich zurück.

Darüber hinaus unterstützen Mitarbeitende des Bereichs auch am Wochenende den Bereich Öffentliche Ordnung und den Bereich Grünflächen und Friedhöfe bei der Kontrolle der Spiel- und Bolzplätze zur Einhaltung der aktuell gültigen Einschränkungen.

Kontaktdaten zu den genannten Einrichtungen finden Interessierte auf www.ludwigshafen.de und www.lu4u.de.

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news-11446 Sat, 28 Mar 2020 17:30:00 +0100 Corona: Pflegehilfseinrichtung der Stadt Ludwigshafen aufgebaut - Friedrich-Ebert-Halle steht zur Aufnahme von Covid-19-Patienten bereit https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/28/corona-pflegehilfseinrichtung-der-stadt-ludwigshafen-aufgebaut-friedrich-ebert-halle-steht-zur-au/ Die Stadt Ludwigshafen hat sich auf weiter steigende Anzahlen Covid-19-Erkrankter vorbereitet. Sollten die Kapazitäten in den Krankenhäusern nicht mehr ausreichen, können Patienten in der Friedrich-Ebert-Halle versorgt werden.

Hierzu haben die Katastrophenschutzeinheiten der Hilfsorganisationen mit Unterstützung der LuKom und des städtischen Klinikums und unter Leitung der Feuerwehr in den vergangenen zehn Tagen die Friedrich-Ebert-Halle zu einer Pflegehilfseinrichtung aufgerüstet.

"Auch wenn wir hoffen, dass diese Pflegehilfseinrichtung nie benötigt wird, können wir mit Blick auf andere Länder, wie beispielsweise Italien, es nicht nur beim Hoffen belassen", betont Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck. "Es müssen jetzt Vorbereitungen getroffen werden, damit Patienten bei Überlastung des öffentlichen Gesundheitsdienstes nicht auf den Straßen liegen müssen." 

Das Klinikum Ludwigshafen wird der Pflegehilfseinrichtung die Patienten zuweisen. Hierbei werden primär leichte Fälle bei Kapazitätsengpässen aus dem Klinikum ausgelagert. Beatmungs- oder Intensivpflichtige Patienten werden bewusst nicht in der Pflegehilfseinrichtung versorgt, sondern in den Krankenhäusern belassen.

Aktuell sind 128 Betten in der Friedrich-Ebert-Halle betriebsbereit. Davon können an 56 Betten die Patienten mit medizinischem Sauerstoff versorgt werden. Hierzu wurde eine entsprechende medizinische Anlage inklusive Tank für flüssigen Sauerstoff aufgebaut. Eine Erhöhung der Bettenanzahl ist im Bedarfsfall kurzfristig möglich. Der Betrieb der Einrichtung wird mit Personal der Schnelleinsatzgruppen des Katastrophenschutzes, Ärzten aus dem Ärztenetz Ludwigshafen GO-LU, freiwilligen Helfern mit medizinischer, pflegerischer oder rettungsdienstlicher Ausbildung und unter ärztlicher Leitung aus der Gruppe der Leitenden Notärzte der Vorderpfalz gewährleistet.

"Ich danke ganz herzlich den ehrenamtlichen Helfern des Katastrophenschutzes und der Feuerwehr für die geleistete Arbeit. Ein besonderer Dank gilt den vielen Freiwilligen, die sich bereits auf den Aufruf der Stadt zur Unterstützung in der Pflegehilfseinrichtung oder zur Betreuung hilfsbedürftiger Mitmenschen gemeldet haben", so Steinruck.

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news-11447 Fri, 27 Mar 2020 16:20:00 +0100 Corona: Mehr als 400 Kontrollen im Zuge der Corona-Pandemie durchgeführt https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/27/corona-mehr-als-400-kontrollen-im-zuge-der-corona-pandemie-durchgefuehrt/ In den vergangenen acht Tagen sind stadtweit mehr als 400 Kontrollen – über allgemeine Streifengänge hinaus – zur Überwachung der Verfügung zur Eindämmung von Corona-Infektionen erfolgt. Dabei waren die Einsatzkräfte des Kommunalen Vollzugsdienstes (KVD) täglich vom frühen Morgen um 6 Uhr bis in die Nacht gegen 22 Uhr in Ludwigshafen gefordert, um auf die Einhaltung der Vorschriften zu achten. Im Zuge der umfangreichen Aufgabenstellung – da auch das "Alltagsgeschäft" des KVD wie bisher bewältigt werden muss – wird der KVD auch weiterhin personell von anderen Bereichen der Stadtverwaltung unterstützt. Derzeit sind 87 Personalkräfte zusätzlich abgeordnet, den KVD bei den Kontrollen von Sportstätten, Spielplätzen und Grünanlagen zu entlasten. Damit wirken mehr als 100 Personalkräfte an Kontrollen und Streifengängen mit.

Der KVD wies unter anderem mehrfach Gewerbetreibende auf deren Verstöße gegen die Allgemeinverfügung hin, wenn etwa Verkaufsstellen verbotenerweise geöffnet waren oder die Ab-standsvorschriften nicht eingehalten wurden. Größenteils beseitigten die Gewerbetreibenden nach einem Infogespräch die Mängel oder schlossen. Falls die Einsicht ausblieb, setzten die Einsatzkräfte die Allgemeinverfügung entsprechend durch. An einigen öffentlichen Plätzen klärten die Patrouillen Gruppen von mehreren Personen über die Vorsorgemaßnahmen gegen Corona-Infektionen auf, woraufhin sich die Gruppen auflösten und damit den KVD-Anweisungen nachkamen.

"Wenn sich alle Bürgerinnen und Bürger an die Vorgaben halten, können wir als Stadtgemeinschaft gemeinsam an einem Strang ziehen, um möglichst viele Menschen vor Corona und ernsten Krankheitsverläufen zu schützen", wies Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck nochmals darauf hin, wie wichtig es ist, die Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung von Erkrankungen einzuhalten und dass bei Verstößen gemäß des Infektionsschutzgesetzes unter anderem Bußgelder bis zu 25.000 Euro drohen.

"Die flächendeckenden Kontrollen sowie das entschiedene Vorgehen der Stadtverwaltung haben Wirkung gezeigt. Grobe Verstöße bildeten die Ausnahme und auch Hinweise aus der Bevölkerung an die Einsatzkräfte auf Verstöße gegen die Allgemeinverordnung sind zurückgegangen", ergänzt Kämmerer und Ord-nungsdezernent Andreas Schwarz.

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news-11441 Fri, 27 Mar 2020 10:12:16 +0100 Radarkontrollen für die Woche vom 30. März bis 5. April 2020 https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/27/radarkontrollen-fuer-die-woche-vom-30-maerz-bis-5-april-2020/ Die Stadt Ludwigshafen nimmt in folgenden Stadtteilen Radarkontrollen vor.

Montag, 30. März: Oppau, Mitte und West; Dienstag, 31. März: Gartenstadt, Oggersheim und Mundenheim; Mittwoch, 1. April: Edigheim, Maudach und Pfingstweide; Donnerstag, 2. April: Süd, Ruchheim und Oggersheim; Freitag, 3. April: Rheingönheim, Friesenheim und Nord.

Kurzfristige Änderungen behält sich der Bereich Straßenverkehr vor. Kontrollen können auch kurzfristig an anderen Stellen stattfinden.

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news-11440 Thu, 26 Mar 2020 14:13:03 +0100 Auffahrt zur B 44 in Richtung Bad Dürkheim zeitweise gesperrt https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/26/auffahrt-zur-b-44-in-richtung-bad-duerkheim-zeitweise-gesperrt/ Die Auffahrt von der Heinigstraße auf die B 44/A 650 in Fahrtrichtung Bad Dürkheim ist am Montag, 30. März, und Dienstag, 31. März 2020, wegen Bauarbeiten gesperrt. In diesen beiden Tagen werden zwei Schachtabdeckungen im Auffahrtsbereich erneuert und Betonarbeiten vorgenommen. Um die Arbeiten an dem Bauwerk abschließen zu können, bedarf es einer weiteren Sperrung in diesem Bereich, die einige Tage später durchgeführt wird.

Eine Umleitung wird ausgeschildert. Ortskundige Verkehrsteilnehmer*innen, die Richtung Westen fahren möchten, werden gebeten über die Kaiser-Wilhelm-Straße zur B 37 zu fahren.

Der Bereich Tiefbau bittet für die Beeinträchtigungen um Verständnis.

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news-11439 Wed, 25 Mar 2020 16:14:36 +0100 Corona: Stadtverwaltung Ludwigshafen richtet Börse für Menschen in Not und Helfer*innen ein – Bitte um Unterstützung https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/25/corona-stadtverwaltung-ludwigshafen-richtet-boerse-fuer-menschen-in-not-und-helferinnen-ein-bitte/ Beim Dezernat für Soziales und Integration der Stadt Ludwigshafen sind ab sofort eine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse eingerichtet, an die sich Bürger*innen hilfesuchend wenden können, wenn sie sich in sozialer Notlage aufgrund der Corona-Pandemie befinden und keine Angehörigen oder Freunde haben, die unterstützen können. Mehrere Mitarbeiter*innen sind hier aufgeschaltet. Die Telefonnummer lautet 0621 504-4994, die E-Mail-Adresse ist notfaelle.beduerftige@ludwigshafen.de.

"Wir versuchen, nach besten Möglichkeiten zu beraten und weiter zu helfen, wenn sich Ludwigshafener Bürger*innen in einer sozialen Notlage befinden", so Beate Steeg, Dezernentin für Soziales und Integration. "Zur Unterstützung bitten wir auch Mitbürger*innen, die sich helfend einbringen möchten, sich bei uns zu melden." Die Dezernentin stellt klar, dass es sich nicht etwa um eine Hotline für medizinische Notfälle handelt, sondern um eine vorübergehende Hilfebörse für die Zeit der Corona-Krise, die sich auch nur auf den erhöhten aktuellen Hilfebedarf wegen der Pandemie-Situation bezieht.

Natürlich müssen auch die Helfer*innen geschützt sein. Helfen können Personen, die nicht zur Risikogruppe gehören und auch keine chronischen oder ansteckenden Krankheiten haben, die bereit sind den Sicherheitsabstand einzuhalten und grundsätzlich die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes einhalten, die bereit sind ihre Kontaktdaten beim Dezernat für Soziales und Integration zu hinterlegen und gut telefonisch oder per E-Mail erreichbar sind und die den Personalausweis mitführen.
Manche Menschen haben Angst vor Betrüger*innen, wenn sie Hilfe annehmen. Deshalb werden die Helferdaten erfasst. Das Sozialdezernat nimmt die Kontaktdaten auf, das beinhaltet auch einen weiteren Aspekt: Im Einsatz ist man als ehrenamtlich Tätige*r entsprechend abgesichert. Die Hilfesuchenden erhalten telefonisch den Namen der Person, die Hilfe anbietet. Diese führt den Personalausweis mit, so dass sie sich bei Nachfrage ausweisen kann. Die Helfer*innen werden angewiesen, nicht in die Wohnung zu gehen; es wird vor der Wohnungstür mit dem entsprechenden Sicherheitsabstand alles geklärt. Trotzdem ist die Hilfe nur mit Vertrauen in die ehrenamtlichen Helfer*innen durchführbar. Es werden auch keine Bankgeschäfte erledigt, maximal werden Überweisungsträger bei der Bank abgegeben.

Dieses Angebot besteht zusätzlich zu dem Angebot der Seniorenförderung "Hilfe Jetzt – für Senior*innen in Ludwigshafen".

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news-11438 Wed, 25 Mar 2020 14:37:39 +0100 Lagerhausstraße teilweise gesperrt https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/25/lagerhausstrasse-teilweise-gesperrt/ Die Lagerhausstraße ist von Montag, 30. März, bis voraussichtlich Donnerstag, 9. April 2020, zwischen Böcklinstraße und Kaiserwörthdamm wegen dringend notwendiger Instandsetzungsmaßnahmen gesperrt. Durch die hohe Verkehrsbelastung kam es im Bereich der Gleisquerung "Raschig“ zu verkehrsgefährdenden Spurrillen sowie Längs- und Netzrissen. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und weitere Schäden zu vermeiden, ist die Instandsetzung erforderlich.

Eine Umleitung über Böcklinstraße, Mundenheimer Straße und Adlerdamm wird ausgeschildert.

Der Bereich Tiefbau bittet für die durch die Maßnahmen verursachten Beeinträchtigungen um Verständnis.

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news-11437 Wed, 25 Mar 2020 14:36:09 +0100 Maxdorfer Straße wird saniert https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/25/maxdorfer-strasse-wird-saniert/ In der Maxdorfer Straße wird ab Montag, 30. März, die Fahrbahndecke im Bereich zwischen Oggersheimer Straße und Friedhofstraße auf einer Länge von 75 Metern saniert. Weiterhin werden Entwässerungsrinnen, Abdeckungen der Straßenabläufe und Schachtabdeckungen erneuert. Die Maßnahme erfordert es, dass der Straßenabschnitt bis 8. April 2020 gesperrt wird.

Der ÖPNV wird durch die Rußiconstraße und durch ein Teilstück der Theodor-Heuss-Straße geführt. Hier werden auf beiden Seiten Halteverbotszonen eingerichtet.

Die Stadtverwaltung bittet für die Einschränkungen um Verständnis.

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news-11436 Wed, 25 Mar 2020 14:35:28 +0100 Entrümpelungen besser verschieben https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/25/entruempelungen-besser-verschieben/ Pandemiebedingt sind viele Bürger*innen zu Hause und nutzen die Zeit zum Entrümpeln. Die Wertstoffhöfe des Wirtschaftsbetriebes (WBL) hatten in den vergangenen Tagen ein deutlich verstärktes Besucheraufkommen verzeichnet, sodass sie wegen der erhöhten Ansteckungsgefahr und zum Schutz der Mitarbeiter*innen und der Anliefer*innen geschlossen werden mussten.

Auf keinen Fall dürfen die Abfälle im öffentlichen Raum oder, wie der WBL appelliert, vor den geschlossenen Wertstoffhöfen abgestellt werden. Zuwiderhandlungen können mit Geldbußen bis zu 1.000 Euro geahndet werden, je nach Art und Menge sind auch 100.000 Euro möglich.

Die Wertstoffhöfe wurden vergangene Woche dermaßen stark frequentiert, dass teilweise der gebotene Abstand zwischen den Mitarbeitenden und den Kund*innen sowie auch zwischen den Kund*innen selbst nicht mehr gewahrt werden konnte.

Im Rahmen der vorausschauenden Personalplanung zieht der WBL in Krisenzeiten Personal von Wertstoffhöfen ab, um dieses im Notfall für die Sammeltouren einsetzen zu können. Die Gesundheiterhaltung der Mitarbeitenden hat derzeit absoluten Vorrang.

Die Abholung von Sperrabfall ist aus Kapazitätsgründen derzeit eingeschränkt möglich. Daher bittet der WBL, falls möglich, auf die Anmeldung von Sperrabfall bis auf Weiteres zu verzichten.

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news-11435 Tue, 24 Mar 2020 13:29:07 +0100 Europaflagge als Zeichen der Solidarität und Mitgefühls https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/24/europaflagge-als-zeichen-der-solidaritaet-und-mitgefuehls/ Am Ludwigshafener Rathaus weht seit gestern die Europa-Flagge. "Wir wollen ein Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls setzen. In dieser Zeit, in der jedes Land und jede Kommune gegen das Coronavirus kämpft, müssen wir noch stärker zusammenhalten. Mit unseren Gedanken sind wir bei unseren Freunden in Italien und Frankreich und überall in Europa und auf der Welt, wo Menschen leiden, aber auch helfen, wo menschliche Tragödien geschehen, aber auch das Licht der Solidarität leuchtet", erklärt Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck.

Die OB dankt allen Menschen, die sich an die Regelungen der Behörden halten, die Sozialkontakte meiden, Abstand halten und mit Vernunft, Verantwortungsbewusstsein, Disziplin und Solidarität den Herausforderungen begegnen. "Ich danke ganz herzlich den vielen Menschen, die tagtäglich dafür sorgen, dass unser Gemeinwesen auch in diesen Tagen funktioniert. Mitarbeiter*innen in Supermärkten und Gesundheitszentren, in der Pflege oder in der Logistik, meinen Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung, Feuerwehren und Polizei, um nur einige Beispiele zu nennen. Ich danke unseren Bürger*innen für Ihr Verständnis und ihre Solidarität. Bitte bleiben Sie daheim und bleiben Sie gesund", so der Appell der OB.

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news-11434 Tue, 24 Mar 2020 13:27:47 +0100 Corona: Ludwigshafen trifft Vorbereitungen für Behelfskrankenhäuser – Stadtverwaltung bittet um Hilfe von Ärztinnen, Ärzten und Pfleger*innen https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/24/corona-ludwigshafen-trifft-vorbereitungen-fuer-behelfskrankenhaeuser-stadtverwaltung-bittet-um-hilf/ Für den Fall dass die Fieberambulanz und die Krankenhäuser die steigende Zahl der Covid-19-Patient*innen nicht versorgen können, bereitet sich die Stadt Ludwigshafen auf die Errichtung von Behelfskrankenhäusern vor.

Es ist wichtig, der weiteren Ausbreitung des Coronavirus immer einen Schritt voraus zu sein. "Wir bereiten uns auf solch ein Szenario vor, hoffen aber, dass es letztlich nicht eintritt. Gleichwohl rufe ich alle Personen, die eine medizinische Ausbildung haben und sich in der Lage sehen, helfen zu können, dazu auf, die geplanten Einrichtungen zu unterstützen", so Sozialdezernentin Beate Steeg.

Um über ausreichend Personal zu verfügen, wird die Unterstützung durch Ärztinnen, Ärzte, Krankenschwestern, Pflegerinnen und Pfleger oder Menschen mit einer Ausbildung im Rettungsdienst benötigt.

Wer zu diesem Personenkreis zählt und sich körperlich in der Lage sieht unterstützen zu können, wird dringend gebeten sich unverzüglich mit der Stadtverwaltung Ludwigshafen in Verbindung zu setzen.

Die Meldung kann telefonisch erfolgen, entweder telefonisch unter der Rufnummer 0621 504 6000 oder per E-Mail an die Adresse helfer.corona@ludwigshafen.de. Wichtig sind Angaben zu Erreichbarkeit, Ausbildung und Verfügbarkeit. Die Koordinierungsstelle wird sich mit den Freiwilligen direkt in Verbindung setzen.

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news-11433 Mon, 23 Mar 2020 17:37:32 +0100 KVD setzt Allgemeinverfügung durch https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/23/kvd-setzt-allgemeinverfuegung-durch/ Der Kommunale Vollzugsdienst (KVD) ist am vergangenen Wochenende rund 150 Meldungen von Verstößen gegen die im Zuge der Corona-Pandemie erlassenen Allgemeinverfügung nachgegangen. Die Einsatzkräfte registrierten bei etwa der Hälfe der Fälle Vergehen, die der KVD durch sein Eingreifen beseitigte. Bei den Verstößen handelte es sich beispielsweise um Gaststätten, Einzelhandelsgeschäfte oder Kioske, die entgegen der Verfügung geöffnet hatten und damit gegen die Bestimmungen verstießen. Im Gespräch mit den Einsatzkräften zeigten sich einige der Verantwortlichen einsichtig und kamen den Forderungen zur Umsetzung der Allgemeinverfügung nach. In Fällen, in denen dies nicht der Fall, ordnete der KVD die Schließung an und überwachte deren Durchführung.

Der KVD setze die stadtweiten Kontrollen mit sechs Einsatzgruppen zum Wochenanfang unvermindert fort. Die Stadtverwaltung forderte auch am Montag, 23. März 2020, mit Lautsprecherdurchsagen in mehreren Sprachen die Menschen auf, daheim zu bleiben. Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck appellierte an die Bürger*innen, die Vorsorgemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Infektionen zu beherzigen. "Alle sind aufgerufen, sich vernünftig und rücksichtig zu verhalten sowie soziale Kontakte zu vermeiden. Dies hilft, um die Zahl der Corona-Erkrankungen weniger stark steigen zu lassen und somit letztendlich Leben zu retten", betonte sie.

Ordnungsdezernent Andreas Schwarz dankte den Vollzugskräften für ihre Arbeit. "Im Zuge der Corona-Krise sehen sich die Einsatzkräfte des Kommunalen Vollzugsdienstes einer enormen Herausforderung gegenüber, die sie durch ihren außergewöhnlichen persönlichen Einsatz souverän meistern", stellte er fest.

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news-11432 Mon, 23 Mar 2020 17:05:08 +0100 Kurzanträge für Sozialleistungen liegen im Rathaus aus https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/23/kurzantraege-fuer-sozialleistungen-liegen-im-rathaus-aus/ Das Dezernat für Soziales und Integration der Stadtverwaltung Ludwigshafen informiert, dass zum Beantragen von Sozialleistungen (wie beispielsweise Grundsicherung, Wohngeld oder Hilfe zum Lebensunterhalt) Kurzanträge eingereicht werden können, um gesetzliche Fristen einzuhalten. Solche Kurzanträge liegen im Rathaus an einem Tisch vor dem Bürgerservice aus. Leistungsberechtigte können diese ausfüllen (am besten mit einem selbst mitgebrachten Stift) und am Bürgerservice in eine Urne werfen. Die zuständigen Mitarbeiter*innen des Sozialdezernats werden die Kurzanträge dann bearbeiten. Die Kurzanträge dienen zum Nachweis, dass Leistungsberechtigte rechtzeitig ihre Anträge gestellt haben, auch wenn das Sozialdezernat derzeit für den Publikumsverkehr geschlossen ist.

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news-11431 Mon, 23 Mar 2020 17:04:25 +0100 Die Stadt Ludwigshafen gewährt "unkomplizierten Zahlungsaufschub" von städtischen Forderungen für wirtschaftlich von der Corona-Krise Betroffene https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/23/die-stadt-ludwigshafen-gewaehrt-unkomplizierten-zahlungsaufschub-von-staedtischen-forderungen-fuer-wi/ Angesichts der jüngsten Entwicklungen gewährt die Stadt Ludwigshafen, allen wirtschaftlich stark von der Corona-Krise Betroffenen zur Existenzsicherung, in begründeten Fällen auf Antrag, einen Zahlungsaufschub von städtischen Forderungen zunächst bis 30. September 2020. Zinsen und Säumniszuschläge werden hierfür nicht erhoben. Die schriftlichen Anträge sind formlos, insbesondere bei der Stundungsstelle, der Steuerverwaltung oder der Stadtkasse der Stadtverwaltung, zu stellen.

Auch wenn die Entscheidungen jeweils einzelfallbezogen getroffen werden, soll über begründete Anträge unbürokratisch entschieden werden. Mitteilungen über die Entscheidungen der Anträge ergehen nur im Fall einer Ablehnung. Für alle anderen Antragsteller gilt, dass ohne schriftliche Bestätigung oder Mitteilung der begründete Antrag genehmigt ist und ein entsprechender Zahlungsaufschub gewährt wird.

Sollte sich die wirtschaftliche Lage bis zum Ende des Zahlungsaufschubs noch nicht geändert haben, kann ein entsprechender Folgeantrag gestellt werden, über den ebenfalls "in gleicher Weise" dann entschieden wird.

"Wir wollen als Stadt hier schnell und unbürokratisch helfen. Die Lage ist ernst und stellt Menschen und Unternehmen teilweise vor existenzielle Probleme, weil das Einkommen wegbricht.

Daher haben wir uns als Stadtvorstand entschieden, allen soweit wie möglich unter die Arme zu greifen. Solidarität und Verantwortungsbewusstsein für das Allgemeinwohl sind das Gebot der Stunde", erklären Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck und Kämmerer Andreas Schwarz den Schritt.

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news-11430 Mon, 23 Mar 2020 17:03:31 +0100 Onlinebasierte Zulassungsvorgänge nutzen https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/23/onlinebasierte-zulassungsvorgaenge-nutzen/ Bei der Kfz-Zulassungsstelle können die Vorgänge Außerbetriebsetzung (Abmeldung), Wiederzulassung nach Außerbetriebsetzung auf denselben Fahrzeughalter, Neuzulassung eines fabrikneuen Fahrzeugs, Umschreibung mit und ohne Halterwechsel (innerhalb Ludwigshafens oder von außerhalb) und Anschriftenänderung bei Umzug innerhalb Ludwigshafens online beantragt werden. Dies ist eine zusätzliche Alternative zur Online Terminvergabe.

Die Außerbetriebsetzung ist online nur für Fahrzeuge möglich, die nach dem 1. Januar 2015 zugelassen wurden. Für die Zulassungsvorgänge müssen die Zulassungsbescheinigung Teil I (ZB-Teil I) nach dem 1. Januar 2015 und der Teil II nach dem 1. April 2018 ausgestellt worden sein. Der ZB-Teil I wird bei Neuzulassungen nicht benötigt, da dieser erst bei der Zulassung ausgestellt wird. Die neuen Kennzeichen können auf Grund der behördlichen Anordnungen nicht bei den Schilderhändlern bei der Zulassungsstelle erworben werden. Diese müssen, falls eine Änderung durchgeführt wird, auf andere Weise – zum Beispiel über den Versandhandel – erworben werden.

Voraussetzung für die Verwendung dieser Online-Dienstleistungen ist, dass die Kund*innen über einen neuen Personalausweis oder elektronischen Aufenthaltstitel im Scheckkartenformat mit aktivierter Online-Ausweisfunktion verfügen. Zudem wird ein zertifiziertes Lesergerät oder ein geeignetes Smartphone mit NFC-Schnittstelle sowie installierter "Ausweis App2" für den neuen Personalausweis (nPA) oder elektronischen Aufenthaltstitel (eAT) benötigt.

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news-11429 Fri, 20 Mar 2020 18:55:50 +0100 Corona-Pandemie: Stadtverwaltung verschärft Regeln für den Aufenthalt im öffentlichen Raum https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/20/corona-pandemie-stadtverwaltung-verschaerft-regeln-fuer-den-aufenthalt-im-oeffentlichen-raum/ Die Stadt Ludwigshafen erweitert mit Wirkung vom morgigen Samstag, 21. März 2020, ihre Verfügungen zu kontaktereduzierenden Maßnahmen und untersagt das Betreten öffentlicher Orte. Dazu zählen insbesondere Straßen, Wege, Gehwege, Plätze, öffentliche Grünflächen und Parkanlagen sowie das Rheinufer. Es gelten einige Ausnahmen: Wenn es zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum erforderlich ist, dürfen öffentliche Orte betreten werden. Es ist erlaubt, Lebensmittel oder andere Dinge zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse einzukaufen, den Arzt zu besuchen oder zur Arbeit zu gehen. Eltern, die ihre Kinder zur Notbetreuung bringen, können dies auch weiterhin tun. Ebenfalls erlaubt ist es, alleine, zu zweit oder mit Personen, die im eigenen Haushalt leben, spazieren zu gehen, zu joggen oder mit dem Hund Gassi zu gehen.

Der Öffentliche Personennahverkehr darf gleichfalls nur für Fahrten zum Einkaufen, zum Arzt oder zur Arbeit benutzt werden, dabei muss ein Mindestabstand von 1,50 Metern gegenüber anderen Personen eingehalten werden.

Es handelt sich nicht um eine Ausgangssperre, sondern um weitere Maßnahmen zur Kontaktreduzierung.

Darüber hinaus werden entsprechend den Beschlüssen der rheinland-pfälzischen Landesregierung die Gaststätten geschlossen, dies gilt sowohl für die Innen- als auch die Außengastronomie und betrifft auch Eisdielen, Eiscafés, Internetcafés, Shishabars, mobile und stationäre Eisverkaufsstände. Geschlossen bleiben auch Floristen und Autowaschanlagen. Nicht mehr öffnen dürfen darüber hinaus auch beispielsweise Solarien, Sonnenstudios, Kosmetik- und Nagelstudios, Frisöre und Frisörbetriebe oder Barber Shops. Weiterhin möglich ist es, Speisen zum Mitnehmen anzubieten oder das Angebot eines Lieferservice durch Gaststätten. Jeglicher Verzehr vor Ort ist ausgeschlossen.
Für Betriebe, die weiterhin geöffnet bleiben dürfen, wie Einzelhandelsbetriebe für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte gelten Auflagen, insbesondere zu Hygiene-, Einlass- und Abstandsregelungen.

Das Betretungsverbot für die öffentlichen Orte ist formal in einer gesonderten Allgemeinverfügung der Stadt Ludwigshafen geregelt. Die Maßnahmen zum Betretungsverbot sind vorerst bis zum Freitag, 3. April 2020, 24 Uhr gültig. Für die anderen Maßnahmen hat die Stadt ihre bisherige Allgemeinverfügung zu diesem Themengebieten angepasst und neu erlassen. Sie gelten bis 19. April 2020.

OB Steinruck: Konsequenz und Disziplin gefordert
"Wir müssen unter allen Umständen die Ausbreitung des Virus eindämmen. Der Weg dahin führt über eine klare, konsequente und verantwortungsbewusste Verringerung von Sozialkontakten auf das Nötigste. Unsere heutigen Entscheidungen sind konsequent und notwendig. Sie verfolgen alle das Ziel, im Interesse unseres Gesundheitssystems Zeit zu gewinnen. All das dient allein dem Wohl unserer Gesellschaft, die die Älteren und die Schwächeren schützt. Wir haben in den vergangenen Tagen erlebt, wie Menschen solidarisch und achtsam miteinander umgehen und unseren Anordnungen großes Verständnis entgegenbringen und es unterstützen. Was wir uns im Moment nicht leisten können, sind Unvernunft, Ignoranz oder Fahrlässigkeit. Leider haben wir auch immer wieder erlebt, dass sich Menschen nicht an die Vorgaben halten. Daher erweitern wir unsere Allgemeinverfügung noch einmal streng.  Ich will ebenso unmissverständlich darauf hinweisen: Wir werden das durchsetzen und wir sind bereit, unsere Maßnahmen jederzeit anzupassen und gegebenenfalls weiter zu verschärfen, sollten wir feststellen, dass die bisherigen Vorsorge- und Sicherheitsmaßnahmen nicht eingehalten werden", erklärt Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck das Vorgehen der Verwaltung.

"Ich appelliere noch einmal an die Bürger*innen: Bleiben Sie zu Hause! Wenn immer möglich, erledigen Sie das Notwendige zügig, verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll! Setzen Sie sich und andere nicht unnötigen Kontakten und damit Übertragungswegen aus. Seien Sie diszipliniert und nehmen Sie Rücksicht und respektieren Sie unsere Anordnungen", fordert die OB alle zu Mithilfe und Solidarität auf.

Mehr auf www.ludwigshafen.de.

 

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news-11428 Fri, 20 Mar 2020 16:42:23 +0100 Alle Wertstoffhöfe in Ludwigshafen geschlossen https://www.ludwigshafen.de/presse/detail/news/2020/3/20/alle-wertstoffhoefe-in-ludwigshafen-geschlossen/ Aufgrund der anhaltend schnellen Verbreitung des Corona Virus sind neben dem Wertstoffhof Süd nun auch die Wertstoffhöfe West und Nord ab sofort bis auf Weiteres geschlossen. Die Termine der Schadstoffsammlung auf den Wertstoffhöfen entfallen auf die Dauer der Schließung ersatzlos.

Der Andrang vor Ort war so groß, dass die Abstandsregeln nicht mehr eingehalten werden konnten und der Infektionsschutz sowie der Schutz der Mitarbeiter nicht mehr gewährleistet werden kann.

Der Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen (WBL) hatte versucht, das Angebot für die Bürger*innen solange es geht aufrecht zu erhalten und bittet um Verständnis für die Maßnahme.

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