Politiker*innen im Bloch-Zentrum mit Gerda Hasselfeldt

In der neuen Reihe „Politiker*innen im Ernst-Bloch-Zentrum“ ist am Mittwoch, 20. März 2019, 19 Uhr, die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt (CSU), zu Gast und wird einen Blick auf die 68er-Bewegung werfen. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Hans Vorländer, TU Dresden.

Nachdem Gerda Hasselfeldt 1969 ihr Abitur absolvierte, begann sie ihr Studium der Volkswirtschaftslehre in München und Regensburg. Sie erlebte die Umbruchjahre als Studentin und trat früh in die CSU ein. Während ihrer langen Laufbahn als CSU-Politikerin war sie in verschiedenen politischen Vorstandsgremien tätig. 2017 ist die ehemalige mehrfache Bundesministerin und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages zur Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gewählt worden. Somit steht nun erstmals eine Frau an der Spitze des DRK, das mit drei Millionen Mitgliedern, mehr als 400.000 ehrenamtlichen Helfern und 165.000 hauptamtlichen Mitarbeitern die größte humanitäre Hilfsorganisation Deutschlands ist. Menschen in Not zu helfen und für mehr Gerechtigkeit zu sorgen ist Gerda Hasselfeldt eine Herzensangelegenheit.

Prof. Dr. Hans Vorländer ist Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Technischen Universität Dresden sowie Direktor des 2007 von ihm gegründeten Zentrums für Verfassungs- und Demokratieforschung und Direktor des 2017 neugegründeten Mercator Forum Migration und Demokratie (MIDEM). Seit 2018 ist er außerdem Mitglied im Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration. 2019 setzte er sich mit dem Thema „Gerechtigkeit“ auseinander und stellt damit die kulturelle Universalfrage, die schon vor ihm Ernst Bloch und die Menschen der 68er-Bewegung beschäftigte.

Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch die Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum.

Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro.

Mehr Informationen hierzu finden sich im Internet unter www.bloch.de.