Beate Steeg beim Deutschen Präventionstag in Berlin

Sozialdezernentin Beate Steeg nimmt seit gestern auch in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des Ludwigshafener Rates für Kriminalitätsverhütung am zweitägigen Deutschen Präventionstag in Berlin teil. Der Kongress befasst sich mit seinem umfangreichen Programm mit der Fragestellung, wie Demokratie und demokratische Strukturen unterstützt und geschützt werden können. Der Präventionstag ist nach Angaben der Veranstalter der weltweit größte Jahreskongress zu Kriminalprävention mit rund 3.000 Teilnehmenden aus 46 Staaten. Beate Steeg hat in Berlin auch die Neuköllner Erklärung der Initiative Gesamtgesellschaftliche Gewaltprävention (IGG)  unterzeichnet. Darin wird die Bundesregierung unter anderem aufgefordert, die Entwicklung einer Strategie und eines konkreten Handlungskonzepts für eine nachhaltige gesamtgesellschaftliche Gewaltprävention zeitnah zu initiieren und schrittweise bis 2030 umzusetzen.

Erfreut zeigte sich Beate Steeg, dass Bundesfamilienministerin Franziska Giffey beim Kongress angekündigt hat, das Bundesprogramm "Demokratie leben!" zeitlich zu entfristen. Ludwigshafen nimmt in diesem Jahr erstmals an diesem Programm teil. Für die Umsetzung von Projekten hat der Bund der Stadt 100.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Damit wird unter anderem die Teilnahme von einer Gruppe von Jugendlichen am Deutschen Präventionstag in Berlin ermöglicht, um ihnen den fachlichen Austausch auf Bundesebene zu ermöglichen, Netzwerke zu erweitern, Ludwigshafener Impulse im Rahmen von lokalen demokratiefördernden Maßnahmen darzustellen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Projekt "Jugendliche als Experten im Stadtteil" soll Jugendliche in prekären Lagen durch eine Multiplikatorenschulung befähigen, eigenständig Fußballturniere zu planen und durchzuführen. Hierzu wurde eine Gruppe von Jugendlichen zu einer Multiplikatorenschulung nach München eingeladen, um ihr erworbenes Wissen im Nachgang an Ludwigshafener Jugendliche weiterzugeben, die eigene Fußballturniere planen und realisieren werden. Das Projekt wurde ebenfalls aus Mitteln des Bundesprogramms gefördert.