Abfallvollzugsdienst nimmt seine Arbeit auf

Die Stadt Ludwigshafen verstärkt ihre Maßnahmen gegen illegale Abfallbeseitigung. Nachdem Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck am 1. April den Mängelmelder einführte, gehen ab Montag, 13. Mai 2019, zwei neue Mitarbeiter der Unteren Abfallbehörde im Bereich Umwelt der Spur von Müllsünderinnen und Müllsündern nach. Darüber hinaus sollen weitere sechs Vollzeitstellen für den Abfallvollzugsdienst im Nachtragshaushalt 2019/20 beantragt werden. "Damit sind wir auf einem guten Weg, schrittweise das Bewusstsein vieler Bürgerinnen und Bürger für ihre Umwelt zu stärken", so Bau- und Umweltdezernent Klaus Dillinger.

Die Mitarbeiter des neuen Abfallvollzugsdienstes legen zunächst den Fokus auf die Schwerpunkte bei den illegalen Abfallablagerungen im Stadtgebiet Ludwigshafen. Die so genannten Müllsheriffs sind in Zivil unterwegs und haben die Kompetenzen eines Kommunalen Vollzugsbeamten. So dürfen sie unter anderem jemanden ermahnen, die Identität feststellen, vor Ort Verwarngelder kassieren und bei Widerstand und Beleidigung eine Strafanzeige erstellen.