"Hörbare Welt" im Ernst-Bloch-Zentrum: Klaviermusik am Nachmittag am 13. Februar

Mit einem Konzert der jungen mexikanischen Pianistin Daniela Jiménez Carabantes setzt das Ernst-Bloch-Zentrum, Walzmühlstraße 63, am Fasnachtsdienstag, 13. Februar 2024, um 16 Uhr seine Konzertreihe "Die hörbare Welt" fort. Auf dem Programm stehen Werke von Alexander Scriabin (1872-1915), Ludwig van Beethoven (1770-1827), Franz Liszt (1811-1886) und Dimitry
Kabalevsky (1904-1987).

Der Eintritt beträgt 7 Euro, 5 Euro ermäßigt. Mitglieder der Pfälzischen Musikgesellschaft erhalten freien Eintritt. Reservierung unter E-Mail anmeldung@bloch.de oder telefonisch unter 0621 504-2202. Nähere Informationen zur Konzertreihe gibt es im Internet unter www.bloch.de.

Daniela Jiménez Carabantes erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren bei Dr. Emöke Ujj in Cancun, Mexiko. Schon als Kind hat sie eigene Konzerte gegeben und in Südmexikos Regionalorchester gespielt. Ab 2011 erhielt sie für vier aufeinanderfolgende Sommer ein Stipendium für die Klavierkurse am "Interlochen Center for the Arts" in Michigan, USA, wo sie mit dem "Fine Arts Award" ausgezeichnet wurde. Dank dieser Erfahrung entstand bei ihr der Wunsch, Pianistin zu werden. In ihrer Jugend nahm sie Klavierunterricht bei Prof. Irina Decheva in Mérida, Mexiko, und debütierte im Alter von fünfzehn Jahren als Solistin bei einem Konzert des Streichorchesters der UADY (Universidad Autónoma de Yucatán) mit dem Klavierkonzert Nr. 23 von Mozart.

Nach dem Sieg beim "José Jacinto Cuevas“ Nationalklavierwettbewerb in Mérida, Mexiko, 2018 beschloss Daniela Jiménez Carabantes, ein Jahr später ihre pianistische Ausbildung in Europa fortzuführen. Ihr Weg führte sie nach Frankfurt am Main, wo sie sich mit Unterstützung von Prof. Grigory Gruzman und der Pianistin Guoda Gedvilaite auf die Aufnahmeprüfungen an deutschen Musikhochschulen vorbereitete. Der große Traum, in Europa zu studieren, ging in Erfüllung. Derzeit studiert sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim bei Prof. Schmitt-Leonardy und konzertiert ab und zu als Solistin und auch in verschiedenen Kammermusik-Ensembles. Sie hat bereits sechs Jahre Erfahrung im Unterrichten, und gibt ihre musikalischen Kenntnisse weiter, sowohl an Anfänger*innen als auch an Fortgeschrittene.

Das Konzert am 13. Februar 2024 ist Teil der Reihe der Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum "Die hörbare Welt – Nachmittagskonzerte mit Ausstellungsbesuch", die in Kooperation mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und der Pfälzischen Musikgesellschaft e.V. im Ernst-Bloch-Zentrum stattfindet. Im Rahmen dieser Reihe werden an jedem zweiten Dienstag des Monats um 16 Uhr Nachmittagskonzerte angeboten, bei denen herausragende Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim auftreten. Ein Besuch der Dauerausstellung des Ernst-Bloch-Zentrums ist vor oder nach dem Konzert möglich. "Die hörbare Welt" ist ein Zitat aus Ernst Blochs Werk "Geist der Utopie" (1918).