Der im Jahr 1992 fertig gestellte circa neun Hektar große Friedenspark entstand auf einem ehemaligen Industriegelände. Statt Lärm, rauchenden Schloten und Fabrikgebäuden erfreut heute eine ansprechende Grünanlage die Ludwigshafener Bevölkerung.

Grüne Oase und Spielplatz: der Friedenspark.

Schwerpunkt der Anlage bildet eine 600 Meter lange dreireihige Kastanienallee, die an ihren Endpunkten in Rondelle mündet. Das nördliche Gebiet ist von Gehölzen umringt, im Süden wurde 1985 im Rahmen eines Symposiums junger Nachwuchskräfte des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks Rheinland-Pfalz mittels mehrerer großer Skulpturen aus rotem Sandstein eine sehr originelle Gestaltung vorgenommen. Die Steine symbolisieren die heutige Stadt Ludwigshafen. Jeder Stein erzählt die Geschichte eines Stadtteils oder Stadtgebiets, stellt Sagen oder Legenden dar und erläutert somit in Bildern den Aufbau und die Struktur der Stadt.

Anschließend an die Bebauung der Bürgermeister-Grünzweig-Straße wurde eine kleine, Bürgergärten nachempfundene Anlage errichtet. Die kleinen umzäunten Parzellen sind von den Eigentümerinnen und Eigentümern attraktiv bepflanzt. Diese Gärtchen harmonisieren mit der Bebauung, runden die Parkanlage ab und bieten vor allem im Sommer ein ansprechendes Bild. Hier erlebt man variable und individuelle Gartengestaltung statt uniformem Einheitsgrün.

Kinderparadies Friedenspark: Vielfältiger Spielbereich für Kinder

Für Kinder ist diese Einrichtung ganz im Wortsinn paradiesisch! Das Kinderparadies Friedenspark wurde nicht nur ein großzügiger Spielbereich angelegt, auch alle Rasenflächen dürfen betreten werden. "Ballspielen erlaubt" besagt ein Schild am Rande des Grüns. Wo darf man das sonst in innerstädtischen Anlagen? Der Spielbereich mit integriertem Spielhaus wird von einem Hecken bestandenen Wall umgeben, der einen eigenständigen Raum innerhalb der Parkanlage bildet, in dem Kinder ungestört und geschützt spielen können.

Neben Spielzonen für Kleinkinder sorgt eine Wasserrinne und Wasserräder im Sommer für Erlebnis und Matsch pur.