Hinterlassenschaften von Hunden auf Gehwegen, Plätzen und Grünanlagen in der ganzen Stadt sind allgegenwärtig und ärgerlich. Der Wirtschaftsbetrieb hat eine Initiative gestartet, die den zahlreichen verantwortungsvollen Hundehalterinnen und Hundehaltern, die Entsorgung der Exkremente erleichtert.

Über 80 Hundekottütenspender wurden im Stadtgebiet aufgestellt. Sie befinden sich überall da, wo erfahrungsgemäß "Problemzonen" sind. Hundehalterinnen und Hundehalter können somit direkt vor Ort auf die roten Gassibeutel zurückgreifen. Außerdem gibt es Spender in zentraler Lage an den Ortsvorsteher- und Bürgerbüros (außer im Rathaus), allen Wertstoffhöfen und an der WBL-Zentrale am Kaiserwörthdamm. Jeder Spender trägt eine Nummer, unter deren Angabe Bürgerinnen und Bürger Leerstand per E-Mail oder telefonisch an den WBL melden können. Die genauen Standorte der Spender sind im Stadtplan und in der App "Abfall LU" zu finden. Während der einjährigen Testphase an den bereits festgelegten Standplätzen wird beobachtet, wie die einzelnen Spender angenommen werden und wie groß der Bedarf an Beuteln ist. Nach dieser Phase wird entschieden, ob und wo weitere Spender aufgestellt werden können.

Die Pflicht liegt bei den Haltern

Hundekot darf nicht auf öffentlichen Grundstücken, auch in Grünanlagen oder auf Freiflächen zurück gelassen werden.

Hundekot darf grundsätzlich nicht auf öffentlichen Grundstücken, auch in Grünanlagen oder auf Freiflächen zurück gelassen werden.

Das ist nicht nur ärgerlich für die Eigentümerinnen und Eigentümer und diejenigen, die für die Reinigung dieser Flächen zuständig sind. Es ist auch ein Infektionsherd für zum Beispiel spielende Kinder oder gefährdete Personenkreise. Hundehalterinnen und Hundehalter müssen (gemäß Paragraf 2 Absatz 4 der Gefahrenabwehrverordnung) die Hinterlassenschaften ihrer Hunde selbst entsorgen. Mit einer Plastiktüte kann die Hinterlassenschaft in einem Papierkorb ortsnah entsorgt werden.