Die Kläranlage der BASF SE ist eine der größten Anlagen ihrer Art weltweit. Sie wurde im Dezember 1974 in Betrieb genommen und seither ständig verbessert sowie auf den neuesten technischen Stand gebracht.

Blick aus der Luft auf die Kläranlage der BASF.

Neben Produktionsabwässern aus dem Werk Ludwigshafen werden auch die Abwässer der Stadt Ludwigshafen, einschließlich ihrer Gewerbebetriebe, der Kläranlage zugeführt. Außerdem lassen die Stadt Frankenthal und die Gemeinde Bobenheim-Roxheim ihre kommunalen Abwässer in der BASF-Kläranlage reinigen. Insgesamt besitzt die Kläranlage eine Kapazität, die für die Abwassermenge einer Stadt mit 6,2 Millionen Menschen ausreichen würde.

Neben dem Abbau der organischen Verunreinigungen ist die Kläranlage speziell für den Abbau von Nitrat ausgelegt. Deshalb ist die so genannte Nitrifikation/Denitrifikation auch das Verfahren, welches auf der Anlage zuletzt nachgerüstet wurde.

Durch diese zusätzliche Reinigungsstufe werden Stickstoffverbindungen wie Ammonium, Ammoniak, Nitrat weitgehend aus dem Abwasser eliminiert. Da Ammonium fischtoxisch ist, und große Mengen an Nitrat zu Überdüngung von Rhein und Nordsee führen würde, leistet die BASF SE mit der Umstellung auf dieses Verfahren einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz.