Durch sein breites Spektrum an Aufgaben verfügt der Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen auch über ein entsprechend breites Spektrum an Arbeitsstellen.

Die rund 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich prozentual auf- und abgerundet wie folgt zusammen:

  • 69 Prozent Arbeiterinnen und Arbeiter
  • 25 Prozent Angestellte
  • 4 Prozent Auszubildende und
  • 2 Prozent Beamte

Die gewerblichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden somit die größte Gruppe und verdeutlichen einmal mehr, dass der Wirtschaftsbetrieb ein Betrieb ist.

Auch Integration und Gleichberechtigung spielen eine wesentliche Rolle im WBL. Insgesamt sind 14 verschiedene Nationalitäten vertreten. Neben der deutschen, sind die italienische und die türkische Staatsangehörigkeit am häufigsten zu finden. Der insgesamt 8,2 Prozent hohe Ausländeranteil setzt sich aus 41,4 Prozent EU-Ausländern und 58,6 Prozent Nicht-EU-Ausländern zusammen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die über einen Migrationshintergrund verfügen, können auf statistische Weise nicht einfach erfasst werden.

Mit der Unterzeichnung der Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene im August 2011 hat Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse die Stadt Ludwigshafen - und damit auch den WBL -verpflichtet, nach den Vorgaben der Europäischen Union verstärkt geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Gleichstellung der Geschlechter in Ludwigshafen weiter voranzubringen. Obwohl der Wirtschaftsbetrieb größtenteils in traditionell männlich besetzten Berufen mit körperlich schwerer Arbeit und im technischen Bereich tätig ist, beträgt der Anteil der weiblichen Beschäftigten rund 18 Prozent. Auf der Führungsebene liegt die Quote derzeit sogar bei 35 Prozent: sieben von insgesamt 20 Bereichs- beziehungsweise Abteilungsleitungen sind weiblich.

Insgesamt sind rund neun Prozent aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt und in unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen tätig.

Mit einer Quote von 8,7 Prozent übertrifft der WBL die gesetzlich geforderte Mindestquote für die Beschäftigung von Schwerbehinderten von fünf Prozent deutlich. Hinter dieser Zahl verbergen sich 56 schwerbehinderte Menschen, die als Kolleginnen und Kollegen sehr geschätzt sind.