Das "einraumhaus" zu Gast im Wilhelm-Hack-Museum

"einraumhaus c/o" ist ein nach Angaben der Macher ein temporäres, flexibles Ausstellungskonzept, initiiert von den Mannheimer Künstlern Myriam Holme und Philipp Morlock und in jeder Stadt zu verwirklichen. Derzeit gibt es zwei "einraumhäuser": Ein größeres mit festem Standort am alten Messplatz in Mannheim (Dammstraße 1) und ein kleineres, das – mit dem Ziel der kulturellen Vernetzung – wie ein Satellit durch verschiedene europäische Städte reist. Wie der Name andeutet, besteht das von Philipp Morlock entworfene "einraumhaus" aus einem kubischen Raum. Ein Schutzort, ein Rückzugsort, ein Ort, an dem man etwas aufbewahren kann. Innerhalb dieser begehbaren Skulpturen finden regelmäßig Kunstausstellungen statt. Das "einraumhaus c/o"-Konzept basiert auf dem Gedanken, die eigens für die Ausstellungen angefertigten Werke aufzubewahren und in anderen Institutionen wieder auszustellen. Das "einraumhaus" selbst wird dabei auf einen auf dem Boden markierten Grundriss reduziert.

Vom 9. August bis 8. September 2013 ist das Mannheimer Künstlerprojekt "einraumhaus" zu Gast im Foyer des Wilhelm-Hack-Museums. Eröffnet wird die kleine Ausstellungsreihe am Freitag, 9. August, um 19 Uhr mit einer Arbeit des Künstlers Franz West (1947 – 2012) aus der Sammlung Heinzmann: ein Stuhl, auf den man sich nur nackt setzen soll.

Um 19.30 liest der Künstler Christian Werth. Danach gibt es kalte Getränke im hack-museumsgARTen.

Am 22. August gibt es einen Szenenwechsel, danach ist bis 2. September eine Arbeit von Patrick Fabian Panetta zu sehen. Anschließend wird bis 8. September ein Werk von Gereon Krebber gezeigt.

Kontakt:

Wilhelm-Hack-Museum, Theresia Kiefer, M.A., Berliner Straße 23, 67059 Ludwigshafen am Rhein, Telefon 0621 504-3403/-3411, E-Mail: theresia.kiefer@ludwigshafen.de.