Seit 2005 präsentiert das Festival des deutschen Films eine sorgfältige Auswahl der derzeit besten deutschen Filme, die in ihrer Art eigensinniges Autorenkino der Gegenwart sind - unabhängig davon, ob der Autor bekannt oder unbekannt, ein Newcomer, ein erfahrener Profi oder ein Star ist.

Termin 2020

Das 16. Festival des deutschen Films präsentiert sich in diesem Jahr noch bis 13. September mit zwei Formaten: Einmal mit einem Open Air-Kino auf der Parkinsel und mit der Online Ausgabe "Dahääm/At Home“. Damit reagiert das Team um Festivaldirektor Dr. Michael Kötz auf die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie.

Tickets

Eine LED-Leinwand sorgt beim Open Air-Kino direkt am Rheinufer auf der Parkinsel vom späten Nachmittag bis in die Nacht für Festivalatmosphäre. Auf dem Programm stehen 18 ausgewählte deutsche und internationale Filmen in deutscher Fassung. Tickets für das Open Air-Kino gibt es ab dem 12. August online oder ab 18. August  täglich (außer montags) von 12 bis 18 Uhr im "Wilhelm-Hack-Museum" (Berliner Str. 23, Ludwigshafen). Während des Festivals findet der Verkauf direkt vor Ort statt: Vom 26. August bis 13. September 2020 täglich von 15 bis 21.30 Uhr - direkt am Open Air-Kino auf der Parkinsel. Der Eintrittspreis beträgt 24 Euro für zwei Personen. Informationen zu allen Filmen, zum Vorverkauf und den Corona-Regeln vor Ort gibt es auf der Festival-Webseite.

Neben den Vorführungen in den beiden Open Air Kinos wird es unter dem Titel "Festival des deutschen Films 2020 – Dahääm/At Home“ in diesem Jahr ein umfangreiches Filmprogramm auf der Website des Festivals geben, als Online -Ausgabe der besonderen Art. Dort sind an den Festivaltagen zwölf Filme zu sehen, die sich bei vergangenen Festivalausgaben als Publikumslieblinge erwiesen haben. Die Filme sind kostenlos zu sehen. Jeder Film läuft nur einmal – nur an einem bestimmten Abend. Zu jedem Film finden Interessierte auf der Internetseite zudem Filmclips, Fotos und informative Texte.

Publikumspreis

Auch das "Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein 202"“ vergibt einen Preis, den Publikumspreis "Rheingold extra". Wer einen Film im Internet angeschaut hat, findet ein Feld für die Abstimmung und kann, je nach Begeisterung, bis zu fünf Sterne vergeben. Im Verhältnis zu der Anzahl der Zuschauerinnen und Zuschauer an diesem Tag wertet das Festival-Team aus, welcher Film am meisten geschätzt wurde und die meisten Sterne erhalten hat. Der Sonderpreis "Rheingold extra" geht in der Woche nach dem Festival an die Regie und Produktion dieses Films. Auch die Preisverleihung findet online statt.

Geschichte des Festivals

Wie ein Magnet zieht diese in der deutschen Filmlandschaft (wieder) ganz und gar neue Position die Filmautoren, Regisseure und Schauspieler zu diesem Festival auf die Parkinsel am Rhein. Hier fühlen sie sich zu Hause, hier werden sie ernst genommen. Hier lässt es sich bei den sogenannten "Strandgesprächen" unter hohen alten Bäumen am Rheinufer manchmal nicht nur über Filme und Filmpolitik, sondern auch über das Leben reden.

Dieses Konzept überzeugte auch das Publikum: 10.000 Besucherinnen und Besucher kamen im ersten Jahr, 17.000 im zweiten Jahr und mehr als 100.000 im Jahr 2017. Sie erobern sich die Parkinsel, entdecken neue deutsche Filme, diskutieren mit den Filmemachern - und das oft bis tief in die Nacht.

2005 wurde das Filmfestival von Dr. Michael Kötz, Direktor des Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg seit 1992, im Kontext der neuen Metropolregion Rhein-Neckar und in Zusammenarbeit mit der Stadt Ludwigshafen am Rhein gegründet.

Möglich ist das Festival des deutschen Films durch eine beispielhafte Zusammenarbeit der großen regionalen Institutionen und Wirtschaftsunternehmen. Es ist privilegiert dadurch, dass es Träger, Spender und Sponsoren hat, die es tatkräftig Jahr für Jahr unterstützen: allen voran der Premiumsponsor des Festivals, die BASF SE. Wichtig sind ferner die Stadt Ludwigshafen am Rhein als Mitträger und das Land Rheinland-Pfalz über den "Kultursommer". Hauptsponsor sind die TWL, die Technischen Werke Ludwigshafen und weitere wichtige Sponsoren sind die GAG Ludwigshafen, die Sparkasse Vorderpfalz, das Klinikum der Stadt, die Geschäftsführung der Zeitung die Rheinpfalz, sowie die Rhein-Neckar Verkehr GmbH.

Der Förderverein

Mit rund 200 Mitgliedern widmet sich der Förderverein "Freunde des Festivals des deutschen Films" e.V. der ideellen, politischen und finanziellen Unterstützung des Festivals – mit großem Engagement und viel Leidenschaft.

Titelbild: Nobert Bach