In die Biotonne gehören ausschließlich organische Abfälle aus Küche und Garten und auf keinen Fall Plastik oder Glas oder andere Materialien.

Das größte Problem sind die Plastiktüten, auch die sogenannten kompostierbaren Kunststoffbeutel. Nur wenn der Bioabfall rein ist, kann er zu Kompost weiterverarbeitet werden und Strom daraus gewonnen werden. Abfallwirtschaft und Klimaschutz hängen eng zusammen.

Tonnen werden mit Aufklebern versehen

Die Stadt Ludwigshafen nimmt bereits seit 2021 gemeinsam mit weiteren 65 Landkreisen und kreisfreien Städten an der bundesweiten Umweltkampagne #wirfürbio teil. Hierbei geht es zunächst um Informationen für die Bürgerschaft, was in die Biotonne gehört und was besser in den anderen Tonnen und Säcken aufgehoben ist. Im Dezember 2021 wurden die Drehtrommelfahrzeuge des Entsorgungsbetriebes mit dem Aufruf, die Biotonne richtig zu befüllen, beklebt. Anfang dieses Jahres hat der WBL den Gebührenbescheiden eine Informationsbroschüre mit einer praktischen Trennhilfe beigelegt.

Nun werden die Mitarbeitenden des WBL die Biotonnen im Stadtgebiet mit Aufklebern versehen. Darauf steht "Trenn‘ Dich hier und jetzt von Deiner Plastiktüte!“. Piktogramme zeigen, wie die braune Tonne richtig befüllt wird. Geplant ist, in einem nächsten Schritt ab dem Jahr 2023 die Biotonnen zu kontrollieren. Wenn der Grad der Verschmutzung durch Metalle, Restabfall, Glas oder Plastik in der Biotonne am Entleerungstag zu hoch ist, wird die Tonne nicht geleert werden. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten dann eine direkte Rückmeldung über den Stand der Befüllung. Die Störstoffe sollten bis zur nächsten Abfuhr entfernt werden. Wer nicht so lange warten kann, hat die Möglichkeit, eine kostenpflichtige Sonderleerung zu beantragen.